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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
Entstehung
Seite
421
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Mit dem in der Seele wüthenden Vulkane, den ein solcherStand der Dinge leicht in der Brust eines Wilden z»m Ausbruchebringen mußte, welcher jahrelang ein fast unbeschränkter, stets sei-nes Erfolgs gewisser Führer gewesen war, erhob sich der geheim-nißvolle Häuptling, um zu antworten.

Mein Bruder sagt, er sei ein Wiesel," bemerkte Peter undschaute rundum auf den Kreis aufmerksamer, ernster Gesichter, wel-cher ihn umgab.Dieß ist ein sehr kleines Thier. Es kriecht durchsehr kleine Löcher, aber nicht, um etwas Gutes zu thnn. Es istzu Nichts gut. Wenn es durch ein kleines Loch kriecht, geschiehtcs, nicht um den Indianern einen Dienst zu erzeigen, sondernseiner persönlichen Absichten wegen. Ich habe keinen Gefallen anWieseln.

Mein Bruder hat keine Furcht vor einem Bicncnjäger. Kanner uns sagen, was eine Biene flüstert? Wenn er cs kann, möge ercs uns sagen. Er möge unser» jungen Männern zeigen, wo mehrHonig zu finden ist, wo sie zu einem neuen Festmahle Bären-fleisch zu suchen haben, wo junge Krieger in dem Dickicht ver-steckt liegen!

Mein Bruder sagt, der Bicncnjäger habe keine Squaw. Wieweiß er das? Hat er in der Hütte bei ihnen gewohnt, in dem-selben Canoe bei ihnen gesessen, von demselben Wildpret mitihnen gegessen?

Ein Wiesel ist sehr klein. Es kann sich in die Hütte des Bie-nenjägers stehlen und sehen, was dort ist, was man thut, was manißt, wer seine Squaw ist, und wer nicht, hat das Wiest! dießje gethan? Ich habe ihn nie dort gesehen.

Brüder, der große Geist folgt in dem, was er thut, seineneigenen Wegen. Cr bleibt nicht stehen, um auf Wiesel zu hören.Er weiß, daß es solche Thiere gibt, daß cS Schlangen, Krö-ten und Unken gibt. Der große Geist kennt sie Alle, aber er