ich es glaube. Es ist gut, wenn mau weiß, warum mau Etwasglaubt.
„Ich habe gehört, was mein Bruder rwu dem Bieueujägcrgesagt hat. Wir sollen ihn zu seinem Volke ziehen lassen. Ich weißaber nicht, warum er dieß für das Beste hält. Vielleicht weißich cs nicht, weil ich ein armer Indianer bin und weil ich das Wie-sei heiße.
„Ich bin ein Thier, das durch enge Löcher kriecht. Dieß istmeine Natur. Der Büffel stürzt auf der offenen Prairie daher, undman muß ein Pferd haben, um ihn zu fangen. Es ist nicht so mitdem Wiesel, es kriecht durch enge Löcher. Aber es blickt stets umsich, wohin cs geht.
„Der unbekannte Häuptling, welcher keinem Stamm angehört,spricht von dieses Bienenjägers Squaw. Er hat Furcht vor diesemgroßen Medizin-Mann und möchte ihn gern ziehen und sein ganzesWigwam mit sich nehmen lassen.
„Er hat keine Squaw. Wohl ist eine junge Squaw in derHütte, sie ist aber nicht seine Squaw. ES ist nicht nöthig, sieseinetwegen ziehen zu lassen. Wenn wir ihren Scalp nehmen,kann er uns keinen Schaden zufügen. Darin hat mein Bru-der Unrecht. Die Bienen haben ihm zu nahe um die Ohren
gesummt. Die Wiesel können hören, wie alle anderen Thiere,und ich habe gehört, diese junge Squaw sei nicht des BienenjägersSquaw'.
„Wenn die Indianer die Sealpe aller Blaßgesichter nehmensollen, warum dürften wir nicht mit denen ansangen, welche in un-fern Händen sind? Wenn das Messer da ist, und wenn der Kopfda ist, fehlt nur noch die Hand. Auch viele Hände sind da, und inden Augen eines armen, elenden Wiesels, welches durch sehr kleineLöcher kriechen muß, um sein Wild zu finden, scheint es nicht gut,dieses Wild frei zu lassen, wenn es gefangen worden.
„Wenn mein großer Bruder, welcher uns sagt, wir sollten
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