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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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an dieser Haut, wenn er in seine» Wigwam zurückkehrt, und wenner stirbt, wird er in derselben Haut begraben, in welcher er zurWelt kann

Es gibt für ihn nur eine Haut, und diese hat nur eine Farbe.Anfangs ist sie klein, der Pappus, welcher sie trägt, ist klein. Erbraucht keine große Haut. Aber sie wächst mit dem Pappus, undder stärkste Krieger findet Platz in seiner Haut. Das kommt vondem großen Geiste, welcher sie ihm anpaßt. Was dcr Manitou thut,ist wohlgethan.

Meine Brüder haben Sqnawe, sic habe» Pappuse. Nehmensie, wenn der Pappus in ihre Arme gelegt wird, Farbstein undmalen ihn roth? Sie thun es nicht. Es ist nicht nölhig. DerManitou malte ihn roth, che er zur Welt kam. Wie dieß zugeht,kann ich nicht sagen. Ich bin nur ein armer Indianer und weißnur, was ich sehe. Ich habe gesehen, daß die Pappuse roth sind,wenn sie geboren werden, und daß die Krieger roth sind, wenn siesterben. Sic sind auch roth, während sie leben. Es ist genug. IhreVäter konnten nie Blaßgesichter sei», sonst würden wir weiße Fleckenauf ihren Kindern finden. Wir finden aber keine.

Krähenfedcr hat von verlornen Juden gesprochen. Ich wundremich, dieß zu hören. Es scheint mir, als müßten alle Blaßgesichtersich verlieren. Sie wandern aus ihren eigenen Jagdgründen in dieanderer Völker. Es ist nicht so bei den Indianern. Der Pottawat-tamie tödtet den Hirsch des Jova nicht, noch der Ottowa den Hirschdes Menomenee. Jeder Stamm kennt sein Wild. Dieß kommtdaher, daß wir uns nicht verloren haben.

Mein Blaßgcsicht - Vater scheint es gut mit uns zu meinen.Er ist einen langen, verwickelten Pfad gegangen, um uns von sei-nem Manitou zu sprechen. Dafür danke ich ihm. Ich danke Allen,die es gut mit uns meinen. Die, welche feindlich gegen uns ge-sinnt sind, treffe ich rückwärts. Dieß ist unsere indianische Sitte.Ich wünsche den Medizin-Priester nicht zu treffen, denn ich glaube,