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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Margaret sich in dieser offenen, biedern Weise ansgesprochen hatte.Ein Blaßgesicht-Sqnaw wünschen können, daß Indianer bleibenans sein Jagdgründen?"

Tausende von uns wünschen es, Peter, und ich gehöre dieserZahl an. Oft und oft haben wir davon an unserem häuslichenFeuer gesprochen, und auch Gershom theilte unser Aller Ansicht,wenn das Feuerwasser ihm nicht eben den Kopf eingenommen hatte.Ich weiß, daß Bourdon gleichfalls so denkt, und ich habe ihn sagenhören, der Kongreß müßte ein Gesetz gebe», welches den Weißenverböte, den Indianern mehr Land zu entringen."

Peter's Antlitz wäre während der wenigen Minuten, in welchensein ungestümer Wille sich dem Einflüsse besserer Gefühle zuzuneigenbegann, ein beachtenswerthcr Vorwurf für den Physiognomen ge-worden. Anfangs schien er betäubt zu sein, dann folgte die Nenein ihren mannigfachen Abstufungen, endlich brach sich das mensch-liche Mitgefühl Raum, und behauptete sein lange schlummerndes,aber unvertiigbarcs Recht.

Margaret sah wohl Spuren dieses Wechsels der Gefühle, esging aber weit über ihren Scharfblick, den Kampf einer so starren,wilden Seele genau zu verfolgen, obgleich sie sich durch das, wassie sah und zu deuten wußte, ermuthigt fühlte.

Während die allmächtige, göttliche Vorsehung so ihre gnaden-reichen Absichten in ihrer eigenen Weise dem Ziel entgegcnführte,war der Bienenjäger eifrig bedacht, ein gleiches Ziel durch seineMittel zu erreichen. Er ahnte nicht, wie viel in den wenigen letz-ten Minuten für ihn gethan worden, und wie jehr Alles, was ererstrebte, durch seine Anschläge gefährdet ward, Anschläge, welcheihm so geschickt erdacht schienen, denen aber die nie irrende Einfaltund Wahrheit fehlte, welche allein das Gute und Rechte zu fördernvermöge».

Demungeachtet mochte le Bourdon's Thun nicht ohne Einflußaus die Begebnisse geblieben sein und dazu beigetragen haben, den