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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Es ist immer gut, Kinder zu haben, Peter, besonders wenndie Kinder selbst gut sind."

Gut sür Blaßgesicht vielleicht, nicht gut für Rothhaut.Blaßgcsicht froh, wenn Pappus zur Welt kommen, Indianertraurig."

Ich hoffe, dieß ist nicht so. Warum sollte ein Indianertraurig sein, wenn er das Lächeln seines kleinen Sohnes sicht?"

Lächeln, wenn er klein, das wohl möglich, er klein und nichtwissen, was kommen. Aber Indianer nicht mehr lachen, wenn ergroß gewachsen. Wild fort, Land fort, Maisfeld fort. Kein Raummehr sür Indianer, Blaßgcsicht nehmen Alles. Blaßgcsicht jungMann lachen, Rothhaut jung Mann weinen. So cs sein."

O, ich hoffe es nicht, Peter. ES würde mir leid sein, wennich dächte, dieß sei so. Der rothc Mann hat ein so gutes Recht,-ja, er hat ein besseres Recht auf dieses Land, als wir Weiße,und Gott verhüte, daß er je um seinen vollen Antheil an diesemBoden komme."

Margaret hatte wahrscheinlich ihr Leben diesem biedern, natür-lichen Ausbruche des Gefühles zu danken, welches mit so vielWärme und Wahrheit ausgedrückt wurde, daß Wa-wa-nosh nichtzweifeln konnte, cs komme unmittelbar aus dem Herzen.

So wcchselvoll ist unsere Natur. Eine Minute früher hättePeter keine Ausnahme zu Gunsten des Mädchens in seinem Plan,alle Weißen zu vernichten, zugestanden, ihm Gegenthcil, er hattebei sich oft die Zahl der Blaßgesichter berechnet, welche er sozusagenaus ihrem Lager erwürgen wollte, und der Biencnjäger, sowieseine Squaw" waren bei diesem beabsichtigten Opfer nicht aus-geschlossen. Alles dieses war nun, rasch wie der Blitz, durch Mar-garets biedern, warmen Ausdruck ihres Rechtsgefühls in Bezugaus den großen Vorwurf, der Peter's ganzes Dasein ausfüllte, ausseiner Seele verschwunden.

Meine Tochter das wünschen?" erwiederte Peter, nachdem