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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Seite
370
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wie man mir sagt, stets menschlicher, weniger wild zu sein, alswenn ich nicht da bin."

Niemand ist bereitwilliger, als ich, an Eure Macht zu glau-ben, Margaret, die Indianer achten aber die Squawe zu wenig,als daß Ihr viel Einfluß auf diesen alten Burschen haben könntet."

Wer weiß das, Bourdon, er hat vielleicht eine Tochter ge-habt, welche von meinem Alter oder meiner Gestalt war, oder mirähnlich sah, oder meine Stimme oder irgend etwas anderes hatte,das ihn an sie erinnert, wenn er mich sieht. Des Einen bin ichganz gewiß, Peter ist gegen mich nicht feindlich gestimmt."

Ich wünsche und hoffe, Ihr täuscht Euch nicht. Ich seheüberhaupt nicht ein, warum ein Indianer Gefühlen, wie Ihr sieeben bezeichnet habt, fremd sein sollte. Er ist ein Mann und mußfür sein Weib und seine Kinderfühlen, wie ein anderer"

Bourdon, warum winselt der Hund? Seht nur, wie Stocksich gebart!"

Das Gehaben Stock's war allerdings der Art, daß cs dieAufmerksamkeit seines Herrn aus sich ziehen mußte. Die Gesell-schaft war mittlerweile bis auf zwanzig Ruthen von dem kleinenWaldstücke gekommen und die Dogge war fast auf die Hälfte die-ses Raumes voraus geeilt. Statt jedoch ihre munteren Sprüngefortzusctzen, richtete sie sich in drohender Weise empor und bewegtesich vorsichtig von einer Seite zur andern wie Hunde zu thunpflegen, wenn sie einen Feind wittern.

Diese Bewegungen waren nicht zu mißdeuten, und das Be-nehmen des Hundes zog bald die Aufmerksamkeit der Häuptlingeauf sich.

Warum er so machen?" fragte Peter.Er Bienen fürch-ten, he?"

Er wartet auf mich," versetzte le Bourdon. Mein Bruderund zwei andere Häuptlinge mögen mit mir kommen, die übrigenlaßt hier bleiben. Die Bienen lieben die große Menge nicht.