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wie Zauberei vorkam, sein Lebe» gerettet, warum sollte er die Kunst,welche seinen Beruf ausmachte, nicht benützen, um die Frauen undsich ans den Händen der Wilden zu retten?
Dieser Gedanke, welcher so Plötzlich in ihm anfgestiegen war,leitete von jetzt an sein Thun, und sein Geist sann unablässig aufdie Mittel, das hcrbcizuführen, was jetzt als sein einziges Zielgelten konnte, — die Flucht. Statt daher die Frage des Häupt-lings einfach und der Wahrheit gemäß zu beantworten, suchteer vielmehr sein Gehaben mit dem Schleier des Geheimnisses zuumhüllen.
„Wie erkennt der Indianer den Pfad des Hirsches?" fragteer. „Er schaut nach dem Thiere, sucht cs kennen zu lernen undseine Art und Weise zu verstehen. — Diese mittlere Biene wirdalsbald anffliegcn."
„Welchen Pfad wird sie nehmen?" fragte Peter. „Kann meinBruder uns dich sagen?"
„Sie wird ihrem Stocke zufliegen," erwiederte Bourdon sorg-los, als hätte er den Sinn der Frage nicht recht gefaßt. „Sic flie-gen alle ihren Stöcken zu, ich müßte ihnen denn sagen, sie sollteneinen andern Pfad nehmen. Seht, die Biene steigt auf.
Die Häuptlinge strengten jetzt ihre ganze Sehkraft an und sahenin der That, daß die Biene ihre Kreise um das Gestell beschrieb.Bald aber verloren sie das Insekt aus den Blicken, cs schien, alssei es verschwunden, le Bourdon aber behielt es noch auf hundertEllen in dem Auge.
Die Richtung, welche diese Bienn nahm, bildete einen rechtenWinkel mit der, welche die erste genommen hatte, sie flog über diePrairie einem Waldstreifen zu, welcher drei bis vier Morgen Aus-dehnung haben mochte und weniger als eine Meile entfernt war.
Während le Bourdon sich diese Richtung merkte, erhob sicheine andere Biene. Dieses Thicrchen nahm seinen Weg der Wald-spitze zu, deren wir bereits als des Bestimmungsortes der zuerst