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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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fahr zu benachrichtigen, welche ihnen drohte, damit diese sich beeil-ten, die Hoffnungen des Biencnjägcrs zu vereiteln?

Le Bourdon begab sich jetzt ruhig daran, eine andere Bienezu wählen, und bald hatte er drei unter dem Glase, welche sichemsig in die Wabe eindrängten. Hatte die Zahl etwas mit demZauber zu schaffen, oder mußten Drei ansgesendet werden, umdie Eine, welche bereits fort war, zurück zu bringen? In solcherWeise dachten, und in solcher Weise fragten sich mehrere dieserernsten Kinder der Natur, welche das Gestell des Biencnjägcrsumstanden.

Le Bourdon setzte mittlerweile sein Geschäft mit der größtenEinfachheit fort. Er rief jetzt Peter, Bärenfleisch und Krähensedernäher zu sich heran, damit sic nebst Margaret im Stande wären,Alles, was er that, genau mit anznsehen. Sobald diese drei Häupt-linge nahe genug waren, deutete Ben vorzugsweise ans eine Biene,indem er in der indianischen Mundart sagte:

Meine Brüder sehen diese Biene in der Mitte der Wabe,sie ist im Begriff anfznfliegen. Wenn sie der folgt, welche vorihr davon schoß, werde ich bald wissen, wo ich Honig zu suchenhabe."

Wie kann unser Bruder sagen, welche der Bienen zuerst em-porsteigen wird?" fragte Bärenflcisch.

Der Biencnjäger konnte dieß sagen, denn er wußte, welchesInsekt am längsten in der Wabe war, so geübt war aber sein Augegeworden, daß er mit ziemlicher Gewißheit aus den Bewegungender Thierchen schließen konnte, welche sich mit Honig gesättigthatten und welche nicht. Da er jedoch nicht gewillt war, alleEinzelheiten seiner Kunst mitznthcilen, gab er eine ausweichendeAntwort.

In diesem Augenblicke kam er auf einen Gedanken, welchener alsbald zu bcthätigen beschloß. Er batte bereits einmal durchZauberei, oder durch etwas, das den einfachen Kindern der Wälder