359
aufgeflogenen Biene erwähnt habe». Sobald diese dritte Bieneans dem Gesichte verschwunden war, erhob sich die vierte und um-summte den Tisch. Ben zeigte sie den Häuptlingen, und dieses Malgelang es ihnen, den Flng vielleicht auf hundert Fuß von ihremStandpunkt aus zu verfolgen. Diese vierte Biene schlug eine vonden übrigen ganz abweichende Richtung ein, sie nahm den Weg überdie Prairien hinweg und dem Shanty zu.
Die verschiedenen Richtungen, in welchen diese Bienen dahiu-schofscn, wurden le Bourdon bei seinem rasch gefaßten Plane, dieWilden zu überlisten und sich das Ruschen zu geben, als stündenihm gehcimnißvolle Kräfte zu Gebot, in hohem Grade behilflich.Wären sie olle eines Weges gezogen, so mußte mau natürlich schlie-ßen, sie suchten ihre Wohnsitze auf, und dann hätte er zur Entdeckungeines Stockes keiner übernatürlichen Beihilfe bedurft. Der Bienen-jäger wünschte aber gerade die Häuptlinge auf den Gedanken hiu-zuleiten, daß er über eine solche gebieten könne.
Die Indianer waren jetzt, nachdem die Bienen fortgeflogen,nicht klüger als vorher. Im Gegentheile, sie konnten nicht be-greifen , wie der Flug so vieler Bienen, und in so verschiedenenRichtungen, dem Bicnenjäger andeuteu sollte, wo Honig zu fin-den sei.
Le Bourdon sah, daß die Prairie von Bienen schwärmte, erwußte sehr gut, daß in diesem Falle die Insassen von vielleicht hun-dert verschiedenen Stöcken hier anwesend waren. Alles dicß warjedoch für die Beobachtungsgabe der Wilden zu neu und zu ver-wickelt, und nicht einer von den Häuptlingen, welche als Zuschauerumherstanden, konnte einen Grund angebcn, warum so viele Bie-nen in verschiedenen Richtungen wegflögen.
Le Bourdon ließ jetzt den Wunsch laut weiden, seinen Stand-punkt zu wechseln. Er hatte zwei Bienen besonders in das Augegefaßt, und die Frage, welche in Betreff ihrer zu lösen blieb, war,ob ihre Stöcke auf den Punkten sich fänden, denen sie zugeflogen