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vögcl wahr, welche den düstern Charakter zu theilen scheinen, derdie feierliche Stille ihrer heimischen Wohnsitze anszcichnct. Vonden Vögeln dagegen, welche auf unseren Fluren, in unseren Thä-lern und Obstgärten leben, ist jene Behauptung unwahr, denn Allesingen ihr Jubellicd und lassen ihren Lockruf und ihre eigcnthüm-lichen Töne ebenso laut, Voll und angenehm erschallen, wie dieVögel anderer Länder. Eine ausgedehnte Klasse besitzt sogar dasGeschick, jeden Ton, welchen sie gehört hat, selbst den einzelnervicrsüßiger Thiere, tauschend nackzuahmen. Und zwar sind ihreTöne nicht die schrillenden, unangenehmen des Papagci's, sondernman hört Triller, Rouladen und alle Abstufungen der Tonwciseu,wie sie die begabtesten Sänger der gefiederten Nasse hören lassen.So kann eine amerikanische Spottdrossel alle Vögel Europa's zu-sammengcnommen ersetzen.
Es war, als habe an diesem Morgen jeder Vogel, welcher inder Umgebung dcS Honigschlosses seine Nahrung zu suchen pflegte,seine Schwingen gehoben und sich augcschickt, die Gesellschaft zubegleiten, welche nun auszog, um Bienen zu fangen. Diese Ge-sellschaft bestand aus lc Bourdon selbst, als Anführer und Lcits-maun, aus Peter, dem Missionär und dem Korporal. Auch Mar-garet war dabei, denn sie hatte bis jetzt nie einer Darlegung derBerufsgeschicklichkeit Bodens bcigewohnt. Gershom und sein Weibblieben zurück, theils nmHonigschloß nicht ganz bloßzustellen, thcilsum für ein Mittagsmahl zu sorgen, während der Chippewa zu sei-ner Wehr griff und wieder aus die Jagd zog.
Die ganze Zeit dieses Indianers schien dieser Pflicht oder die-sem Vergnügen gewidmet zu sein, obgleich Wildpret und Bären-fleisch in Fülle vorhanden war und seine Anstrengungen in der Thatnicht so dringend schienen, als er gern vorgab. Aber er brachte dieHälfte seiner Zeit mit Beobachtungen hin, welche den Rath veran-laßt hatten, den er seinem Freunde, dem Bienenjägcr, gegeben,und der diesen zur Flucht drängen sollte.