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Das Feuer flammte gerade hell genug auf, um ihnen den Kreisdunkler Gesichter zu zeigen, kein Indianer aber redete oder rührtesich. Dort saßen sie Alle regungslos, wie Bronzebilder, und harr-ten geduldig des Augenblicks, wo die „Fremden" sich aus eine ge-hörige Strecke entfernt hätten, um ohne Furcht, unterbrochen zuwerden, zu ihren Privatangelegenheiten überzugehen.
„Dieß war für mich eine sehr ergreifende Scene," bemerkteder Missionär, als die drei Weißen ihren Weg nach dem Fort ver-folgten. „Wie schwer ist es, Menschen eine Neberzeugung beizu-bringen, welche gegen ihre Wünsche streitet. Ich bin so überzeugt,als ein Mensch es nur immer sein kann, daß jeder einzelne dieserIndianer ein Jude ist, und doch habt ihr gesehen, wie wenig csmir glücken wollte, sic in diesem Punkt auf den rechten Weg zuführen!"
„Ich habe stets bemerkt, daß der Mensch selbst an seinen Män-geln festhält, wenn sie natürlich find," erwiederte der Bienenjägcr.„Selbst ein Nigger würde seine Farbe vertheidigen, warum solltees der Indianer nicht? Ihr habt die Sache unrecht angesangen,Pastor. Hättet Ihr diesen Häuptlingen gesagt, sie seien Juden, sowürden die armen Bursche dieß vielleicht hingenommcn haben, dennsie wissen kaum, wie die Menschen aus die Juden zu schauen pfle-gen, aber Ihr zogt ihnen sogleich die Haut ab und machtet ohneweiteres Federlesen alle Rothhäute zu ärmlichen, kraftlosen Blaß-gesichtern. Ihr und ich halten ein weißes Gesicht wohl höher, alsirgend ein farbiges, die Natur färbt aber das Auge, wenn sie denKörper färbt, und es gibt keinen Nigger in Amerika, welcher dieschwarze Farbe nicht für den Ausbund von Schönheit hielte."
„Vielleicht war ich zu rasch, indem ich des Wechsels der Farbegedachte, Bourdon. Was kann aber ein christlicher Geistlicher an-ders thun, als die Wahrheit sagen? Adam hat nur eine Farbehaben können, und alle Rassen auf Erden, eine ausgenommen,müssen diese eine Farbe geändert haben."