es nicht, sich diesen Leckerbissen zu verschaffen, welchen die Wälderin solcher Fülle bieten, theils n-eil cs ihnen schwer wird, Bäumezu sällcn, theils weil sie vou dem „Winkelnchmen" — nichts wis-sen, ein Verfahren, das über ihre Kenntnisse in der Mathematikweit hinausgeht.
Nachdem Peter lc Bourdon ans diese Weise für den Augenblickgeschützt sah, hielt er cs für geeignet, die geschichtliche Untersuchung,an welcher die Nathsversammlung so großen Antheil genommenhatte, nnd die durch dcu Einsall der Wölfe unterbrochen wordenwar, zu Ende zu führen. Zu diesem Zweck erhob er sich und riefin einer kurzen Ansprache den sämmtlichen Anwesenden diese wich-tige Angelegenheit in das Gcdächtniß zurück. Er that dieß vor-züglich, um jeden voreiligen Angriff auf die Person le Bourdon'sabzuwehren.
„Bruder," sagte dieser gehcimnißvolle Häuptling, „es ist gut,daß die Indianer lernen. Wenn sic etwas lernen, wissen sie es,und können dann etwas Anderes lernen. So machen cs die Blaß-gesichtcr, das macht sie weise und gibt ihnen die Macht, uns unsreJagdgründe zu nehmen. Wer nichts weiß, ist nur ein Kind, daszu schnell ausgewachsen ist. Er mag groß werden, mag langeSchritte machen, mag stark genug sein, um Lasten zu tragen, magWildprct und Büffelhöcker gern essen, — seine Größe ist aber nurein Hinderniß, er weiß seine Schritte nicht zu lenken, er weiß seineLast nicht zu wählen, und er muß die Sgnawe um Essen bitten,statt es ihnen selbst in das Wigwam zu bringen. Er hat nicht ge-lernt, das Wild zu tödtcn. Wir müssen Alles lernen. Es ist rechtjo.^ Wenn wir gelernt haben, Wild zu tödten und den Feind zutreffen, und das Wigwam in Fülle zu versorgen, dann können wirauch Ucbcrlicfcrnngen lernen. Ucbcrliefernngen sprechen von unfernVätern. Wir haben viele Ueberlicferungen. Manche werden selbstden Squawen erzählt. Manche werden an den Feuern der Stämmeerzählt. Manche sind nur den bejahrten Häuptlingen bekannt.