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Achtzehntes Kapitel.
Dem Gipfel nah stand Moses, in der Hand hielter den Stab, mit dem er Misrairn's Reich durchunerhörte Plagen heimgesucht, und weit das rotheMeer den Seinigen geöffnet. Schön war seine hoheStirne, und aus dem seelenkund'gen Auge strahlteBegeisterung, wie in der Gesetze Wort sie bald sichkund gab.
Hillhousc.
Es begibt sich nicht selten, daß in den tiefen Gründen derWildniß, bei Abwesenheit der Menschen, die Thiere aufeinanderJagd machen. Besonders sieht man die Wölfe ihrem Instinkte ge-mäß oft in Schaaren den Hufen einer Antilope, eines Hirsches undähnlicher Geschöpfe folgen, deren Sicherheit mehr von ihrer Flüch-tigkeit, als von ihrer Kraft abhängt.
So sprang auch jetzt ein schöner Rehbock mit einer Meute vonfünfzig Wölfen dicht hinter sich in mächtigen Sätzen durch dieeuge Schlucht, die der Bach durchströmte, und kam aus den Rasen-platz des Thalgrundes. Sein ungestümmer Anprall wurde zuerstdurch den Anblick des Feuers gehemmt, dann erhob sich ein düste-rer Kreis von Männern, die alle bewaffnet und an die Jagd ge-wöhnt waren.
In kürzerer Zeit, als die Erzählung dieses Vorfalles forderte,wimmelte dieses kleine Rasenstück von Menschen und Thieren. Daswilde Ungestüm der Jagd und der Flucht hatte die Thiere gehin-dert, ihren seinen Geruchssinn wirken zu lassen, und für einen Au-genblick waren Alle in eine Art Knäul verstrickt.
So kurz dieses Durcheinander war, benützte ein junger Jägeres doch, seinen Pfeil durch das Herz des Bockes zu jagen, währendandere Indianer einen Theil der Wölfe mit Pfeilen und Messerntödteten. Keine Büchse wurde abgefeuert, wahrscheinlich wollteman keinen Lärm machen.