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ihn eher geschmerzt, als erfreut hätte. Seine ganze Seele warnur mit diesem einen Gedanken der Wiedervergeltung und der Ver-nichtung der Unterdrücker seiner Nasse beschäftigt, und er führteAlles ans das so in ihm erzeugte Nachegefühl zurück, wie der Mis-sionär sich bemühte, in jedem kleinsten Umstande, welcher mit denIndianern im Zusammenhänge stand, einen Beweis für seine An-sicht von ihrer jüdischen Abstammung zu finden.
Als Peter sich daher erhob, wälzte er wilde, bösartige Leiden-schaften in seiner Brust, wie die gnadenreiche, gütige Gottheit sienie in der Seele des Menschen, des gesitteten wie des wilden, zusehen wünscht. Die Selbstbeherrschung des Stammloscn war je-doch groß, und es gelang ihm, den Vulkan, welcher in ihm wüthete,so weit zu bewältigen, daß er mit seiner gewöhnlichen Würde undvölliger äußerer Ruhe zu sprechen begann.
„Meine Brüder haben gehört, was der Medizin-Mann gesagthat," hob Peter an. „Er hat ihnen Etwas gesagt, das ihnen neuwar. Er hat ihnen gesagt, ein Indianer sei kein Indianer, einrother Mann sei ein Blaßgesicht, und wir Alle seien nicht, was wirzu sein geglaubt haben. Es ist gut, wenn man lernt. Dieß machtden Unterschied zwischen den Weisen und den Thoren. Die Blaß-gesichter lernen mehr als die rothen Menschen. Ans diese Weisehaben sie gelernt, unsere Jagdgründe an sich zu ziehen. Ans dieseWeise haben sie gelernt, ihre Dörfer da zu bauen, wo unsereVäter den Hirsch gctödtet haben. Auf diese Weise haben sic ge-lernt, hierher zu kommen und uns zu sagen, wir seien keine India-ner, sondern Juden."
„Ich wünsche zu lernen. Obgleich ich alt bin, lechzt meinGeist, mehr zu erfahren. Damit ich mehr erfahre, werde ich andiesen Medizin-Mann Fragen richten, und meine Brüder mögenihre Ohren öffnen, und durch das, was er antwortet, auch ein we-nig lerne».
„Vielleicht werden wir glauben, daß wir keine Rothhäute,