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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Gut, das sagen wir Indianer auch. Der Manitou hatuns verschieden geschaffen, er wolle nicht, daß wir auf denselbenJagdgrüuden beisammen leben sollten," crwiedertePeter, der selteneine Gelegenheit vorübcrgehcn ließ, ohne die Gemüther seiner An-hänger eindringlich fühlen zu lassen, daß die Schlange zertretenwerden müsse.

Niemand kann dieß sagen," antwortete Pastor Amen.Wennmein Volk nicht in dieses Festland gekommen wäre, könnte ich dasWort Gottes nicht an der Küste dieser Seen predigen."

Ich will jedoch nur von unserer großen Ueberlieferung spre-chen. Der große Geist schied die Menschen in Nationen und Stämme.Als dieß geschehen war, wählte er sich eine Nation zu seinem erko-renen Volke. Die Blaßgesichtcr nennen dieses erkorene und langeZeit begünstigte Volk die Juden. Der Manitou hat sie durch eineWildniß und selbst durch einen Salzsee geführt, und sie erreichtenein verhießencs Land, wo er sie viele hundert Winter wohnen ließ.Ein großer Sieg sollte aus diesem Volke hervorgehen, der Siegder Wahrheit und des Gesetzes über Sünde und Tod. Im Ver-laufe der Zeit"

Hier erhob sich ein junger Häuptling, legte den Finger auf dieLippe, schritt rasch durch den Kreis und verschwand in der Kluft,durch welche der Bach floß. Nach einer Minute kehrte er zurück undführte einen Mann in die Mitte der Rathsvcrsammlung, welchenalle Anwesenden an Kleidung und Aussehen sogleich als einen Läu-fer erkannten.

Wichtige Nachrichten waren zur Hand, keiner aber von derganzen Schaar sah ihnen so ungeduldig entgegen, daß er sich erho-ben oder gesprochen hätte.

Der Bienenjäger.

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