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schen, und sagt, er habe unserm Volke ein großes Geheimniß mit-zutheilen, — wenn er es gesagt hat, werde auch ich ihm ein ande-res sagen. Das meinige muß gesprochen werden, wenn nur dieOhren der Kinder des rothen Lehms nahe sind."
Nachdem Peter auf diese Weise dem Missionär den Weg ge-bahnt hatte, setzte er sich höflich nieder, seine Bewunderer fühltensich in ihren Erwartungen ein wenig getäuscht, obgleich sie sehr ge-spannt waren, was dieser Medizin-Priester bei einer so wichtigenVeranlassung vorzubringen habe.
Die Indianer der großen Gebiete der Seeen waren seit langerZeit an Missionäre gewöhnt, und es ist wahrscheinlich, daß selbstein Theil ihrer Ueberlieferungen, so weit sie sich auf religiöse Ge-genstände bezogen, durch Männer dieser Art unmerklich umgestaltetwurden, wenn sie nicht völlig von ihnen herstammen sollten, denndie ersten Weißen, welche, so viel bekannt ist, in jenen Theil desFestlandes vordrangen, waren Jesuiten, deren Symbol und Frie-dens-Sinnbild das Kreuz war. Den Jesuiten folgte die wenigerförmliche und feierliche Geistlichkeit Amerikas, wie Amerika sich inden ersten Jahren nach der Revolution eigenthümlich gestaltet hatte.Man darf annehmen, daß der Geist Gottes mehr oder minder mitAllen war, denn sie waren Alle ganz Eifer und Selbstverleugnung,obgleich die Früchte ihrer fast zwcihundertjährigen Bemühungenkaum höher anzuschlagen sind, denn als die Hoffnung einer ergie-bigen Erndte in künftigen Tagen. Man kannte jedoch die Missio-näre und ihre Ansichten im Allgemeinen hinreichend, um auf dasAuftreten des neuen Redners wenigstens einigermaßen vorbereitetzu sein.
Pastor Amen hatte sich in seinem vieljährigen Verkehre mit denIndianern mit ihren Sitten ziemlich bekannt gemacht. Er hatte ge-lernt, in seinem Aeußern abgemessen, ruhig und würdevoll zu sein,wie sie, und, wie sie, hatte er sich eine kurze, gedrängte Sprach-weise angewöhnt.