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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Es ist eine laute Stimme, wehe dem, der dieß ver-gißt. Sie redet zu allen Farben, zu jedem Volke, Stamm undGeschlecht.

Brüder, es ist eine lügnerische Ueberliefernng, welche sagt, esgebe einen Manitou für einen Sac, und einen andern Manitou fürden Ojebway, einen Manitou für den rothcn Mann und einenandern für das Blaßgesicht. Darin sind wir Alle gleich. Eingroßer Geist hat Alles geschaffen, regiert Alles, belohnt Alles, be-straft Alles.

Der große Geist kann die glücklichen Jagdgründe des India-ners trennen von dem Himmel des weißen Mannes, denn er weiß,daß ihre Sitten verschieden find, und daß das, was dem Kriegergefällt, dem Kaufmann mißfallen kann, und daß das, was dem Kauf-manne gefällt, dem Krieger mißfallen kann. Er hat an dieß gedachtund hat verschiedene Plätze für die Guten geschaffen, welche Farbesie auch haben mögen.

Ist es eben so mit den Plätzen für die Bösen? Ich glaube,nein. Mir scheint es das Beste, wenn sie beisammen bleiben, da-mit sie einander quälen. Ein schlechter Indianer und ein schlechtesBlaßgesicht machen eine schlimme Nachbarschaft ans. Ich glaube,der Manitou will sie beisammen lassen.

Brüder, wenn der Manitou die guten Indianer und die gu-ten Blaßgestchtcr in einer andern Welt trennt, was hat sie auf die-ser zusammen geführt? Wenn er die schlechten Geister aller Far-ben in einer andern Welt zusammen bringt, warum sollen sie hier,vor ihrer Zeit, zusammen kommen? Ein Platz für schlechte Geistersollte aus Erden nicht zu finden sein. Dieß ist unrecht, es mußgeändert werden.

Brüder, ich habe nun gesprochen, dieses Vlaßgesicht wünschtzu reden, und ich habe gesagt, ihr würdet aus seine Worte hören.Wenn er fertig ist, werde ich euch vielleicht mehr sagen. Höret jetztauf den Fremden. Er ist ein Medizin - Priester der weißen Men-