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unterstützt, wie von dem Zauber höherer Weisheit umkleidet. Soist es auch mit den Leidenschaften, dem Gefühl erlittenen Unrechts,dem Aufrufe zur Rache und jeder andern Ansprache an das mensch-liche Herz. Man richte seine Worte in Form der Schrift an daskalte Auge des Verstandes und der Urtheilskraft, und der Geistwird die Kraft der Beweise, die Gerechtigkeit der Anforderung, dieWahrheit der Thatsachen abwägen und ergründen wollen, wenn sieaber mit der ganzen Gewalt der Kunst und mit der ganzen Kraftdes Gefühls an das Ohr schlagen, ist der wilde Waldstrom oft we-niger zerstörend in seinem Laufe, wie der des Sturmes, den die Be-redsamkeit hervorruft.
„Häuptlinge der großen Ojebway-Nation, ich will euer Bestes,"sagte Wa-wa-uosh, und breitete seine Arme gegen de» Kreis aus,als wollte er alle Anwesenden umarmen. — „Der Manitou hatsich mir günstig erwiesen. Er hat mir den Pfad zu dieser Quelleund zu diesem Nathsfeucr gelichtet. Ich sehe rings um mich dieGesichter vieler Freunde. Warum sollten wir nicht alle Freundesein? Warum sollte ein rother Mann jemals den Arm gegen einenrothen Mann erheben? Der große Geist schuf uns Alle mit der-selben Farbe und wies uns dieselben Jagdgründe an. Er wollte,wir sollten gemeinschaftlich jagen, nicht den Scalp einander nehmen.Wie viele Krieger sind in unseren Stamm-Zwistigkeiten gefallen!Wer hat sie gezählt? Wer kann es sagen? Vielleicht würden ihrer,wären sie nicht gefallen, genug da sein, um alle Blaßgesichter inden großen Salzsee zu jagen."
Hier hielt Peter, welcher bis jetzt nur mit leiser und kaum ver-nehmbarer Stimme gesprochen hatte, plötzlich inne, um dem Ge-danken, welchen er eben hingeworsen, Zeit zu lassen, in den Gcmü-thern seiner Zuhörer Wurzel zu fassen. Daß Wa-wa-nosh seinenZweck erreichte, sah man aus der Art, wie ein ernstes Antlitz sichdem andern zuwendete, und ein Auge in dem andern die Antwort