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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Das Feuer war keineswegs groß oder besonders hell, es waraber hinreichend, um ein düsteres Licht auf die Gegenstände in demBereiche seiner Strahlen zu werfen. Es brannte genau in derMitte eines freien Rasenplatzes, der einen halben Morgen im Um-fang haben mochte, und so geformt und umgeben war, daß erviele Aehnlichkcit mit dem Bühnenraum eines großen Amphi-theaters hatte.

In dem sich hebenden Umkreis war nur eine Oeffnung, undzwar dem Standpunkte le Bourdoisis und Flint s gerade gegen-über , wo der aus der Quelle sprudelnde Bach sich einen Weg inden offenen Thalgrund gebahnt hatte. Bäume überhingen fast dieganze Anhöhe, nur der Rasenplatz war ohne allen Pflanzenwuchs,den ausgenommen, welcher den dichten, schönen grünen Teppichbildete, der jenen bedeckte. Dieß ist die kurze Beschreibung dernatürlichen Scenerie, welche unsere überraschten Freunde vor sichhatten.

Aber jenes Gefühl des Schauers, das sich des Bienenjägersund des Korporals bemächtigte, hatte seinen Grund in den Per-sonen, welche sie dort erblickten, in ihrem Aussehen, ihrer Klei-dung, ihrem Thun, überhaupt in ihrer äußern Erscheinung.Die Zahl der Anwesenden mochte sich auf fünfzig belaufen,eine an sich schon beunruhigende Menge. Alle waren Krieger, undjeder Krieger war bemalt. Dieß waren Thatsachen, deren sich un-sere zwei mit den indianischen Sitten längst vertrauten weißenMänner nur zu schnell vergewisserten. Noch auffallender aber er-schien der Umstand, daß alle Anwesende Häuptlinge zu sein schie-nen, ein Beweis, daß eine bedeutende Anzahl Rothhäute ir-gendwo, und wahrscheinlich nicht sehr entfernt, in den Lichtungenwaren.

Während der Bienenjäger alles Dieß in das Auge faßte unddarüber nachdachte, kam er zuerst auf den Gedanken, diese großeBerathung werde auf Peters Veranlassung in dieser mitternächt-ig*