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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Seite
289
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welche am Anfänge der Schlucht den Bach bildete, entgegeneilte,fühlte er sich überzeugt, daß Indianer dort seien. Er hatte Zeichenan der Stelle wahrgenonuncn, welche andenteten, daß sie als Lager-platz gedient hatte, und wenn er den Klang des Harnes mit demGehaben des Hundes in Zusammenhang brachte, konnte cs seinemgeübten Scharfblicke nicht entgehen, daß hier ziemlich viel Grundvorhanden sei, mit Umsicht zu Werke zu gehen.

Mit großer Behutsamkeit gleitete er daher mit dem Korporalin den Wald, welcher die Quelle und ein kleines eirundes Stückfreien Rasens umgab, daß sich wie eine künstliche Wiese vor ihmausdehnte.

Stock wurde an seines Herrn Seite gerufen, so ungeduldig erauch zu sein schien, in das Dickicht zu brechen.

Ich glaube, Korporal," sagte der Bienenjäger mit leiserStimme,wir sind dem Lager einiger Wilden auf der Spur.Wir wollen uns um das Becken schleichen und in das dichte Ge-hölz, das die Schlucht umgibt, niedersteigen. Habt Ihr dasgesehen?"

Ich glaube, ja," antwortete der Korporal, der die Festig-keit eines Felsen zu haben schien.Ihr meint, ob ich das Feuergesehen habe?"

So ist's. Die rothen Männer haben ihr Berathungs-Feueran jener Stelle angezündet und sich um dasselbe gelagert, um sichzu besprechen. Nun, sie mögen ihre langen Reden gegenseitig an-hören, wenn es ihnen beliebt, dieß wird uns weder Nutzen, nochSchaden bringen."

Ich weiß das nicht. Wenn der Oberbefehlshaber seine Haupt-offiziere zusammenruft, geht gewöhnlich Etwas vor. Wer weiß, obdiese Berathung nicht gerade den Zweck hat, sich darüber zu ver-einigen, ob unser neues Fort belagert oder gestürmt werden soll?Umsichtige Kriegsleute sollen stets ans das Schlimmste gefaßt sein."

Ich bin ohne Furcht, so lange Peter bei uns ist. Jede Noth-Der Bienenjäger. l!1