Neigung, der Biencnjäger verrieth seine Liebe in der innigen, hin*gebenden Anhänglichkeit, wie dieß seinem Geschlechts angemessen ist,und Margaret in dem plötzlichen Erröthcn, dem gedankenvollenAusdrucke des Gesichtes, dem schüchternen Blick und einer zärtlichenAnmuth, welche ihr ganzes Aeußere, ja, ihr ganzes Dasein über-strahlte.
Während unsere jungen Liebenden in dieser Weise beisammensaßen und sich bald munter unterhielten, bald in tiefen Gedankenversenkt und verloren schienen, blickte der Bienenjäger zufällig umund sah, daß Peter ihn mit jenem forschenden, geheimnißvollenAnsdrucke des Gesichtes betrachtete, welcher ihm bereits mehr alseinmal ausgefallen war, und ihm stets ein Gefühl cingeflößthatte, in welchem sich Zweifel, Neugierde und Besorgniß seltsammischten.
Unsere Gesellschaft begab sich zur gewöhnlichen Stunde —nämlich früh, wie dieß bei ihren einfachen Sitten zu erwarten ist— zur Ruhe, die Frauen suchten das Shanty auf und die Män-ner breiteten ihre Bärenfelle auf der Terrasse aus.
Seit man mit der Verpfählung fertig geworden, hatte leBourdon stets die Gewohnheit, Stock innerhalb den Pallisaden zulassen, wo er sich frei und nach Beliebe» herumtrciben konnte. Vordieser neuen Anordnung war der Hund regelmäßig in seine Hüttegesperrt worden, damit er nicht auf die Witterung eines Hirschesoder in zu nahe Berührung mit einem Bären gerathen möchte,während sein abwesender Herr von diesen Bemühungen keinenNutzen ziehen konnte. Da die Pallisaden zu hoch waren, um übersie hinweg zu setzen, bot diese Freiheit innerhalb derselben den dop-pelten Vortheil, daß es dem Hunde nicht an gesunder Bewegungfehlte, und daß mau an ihm einen aufmerksamen Wächter gegenGefahren jeder Art hatte.
An diesem Abende jedoch fehlte der Hund, und nachdem derBienenjäger ihm einige Mal gerufen und gepfiffen hatte, blieb ihm