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keit künftig abznhelfen, — eine Deutung, gegen welche sich ihreBescheidenheit empörte.
„Bicher habe ich mich nicht einsam gefühlt," antwortete derBiencnjäger mit einer Offenheit, welche alsbald das Zartgefühlseiner Gefährtin beruhigte, „obgleich ich nicht für die Zukunftstehen kann. Ich bin jetzt von so Vielen umgeben, daß ich Einigevon ihnen vielleicht nicht mehr entbehren kann. Wohlgemerkt, —einige, sag' ich, nicht alle meine jetzigen Gäste. Wenn ich dieWahl hätte, schöne Margaret, so entspräche meine jetzige Gesell-schaft allen meinen Wünschen und drüber. Ich würde nicht darandenken, nach Detroit zu gehen, um mir diese Gefährtin zu suchen,denn sie ist viel näher zu finde»."
Margaret erröthcte und senkte ihr Auge, dann blickte sie wiederempor, lächelte, und schien eben so dankbar als erfreut. Sie warjetzt au Bemerkungen dieser Art bereits gewöhnt, und hatte dieWünsche ihres Verehrers ohne viele Mühe entdeckt, obgleich er sichnie deutlicher ausgesprochen batte.
Das in ihrer Lage sehr natürliche Nachdenken warf einenSchatten milden Ernstes über ihr Antlitz und machte sie rei-zender als je, so daß der jnnge Mann tiefer und tiefer in dieNetze gericth, mit welchen weiblicher Einfluß ihn umgeben hatte.
Bei all' dem ward der eine Theil von einer mannhaften Bieder-keit, der andere von jungfräulicher Unschuld und Unbefangenheitgeleitet. Mangel an Selbstvertrauen, einer der gewissesten Beglei-ter reiner Liebe hielt allein le Bourdon ab, Margaret seine Handanzutragcn; andererseits zweifelte Margaret selbst zuweilen, ob csmöglich sei, daß ein achtbarer Man» sich und sein Glück einer Fa-milie anheimgebe, welche so tief gesunken war, wie Menschen indiesem Lande nur sinken können, ohne gerade um Ehre und gutenName» gekommen zu sein.
Aber alle diese Zweifel, diese Schüchternheit, dieses Bangenführten das junge Paar sich rasch näher und steigerten die keimende