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sich Taubenflügel, als er und sein Gefährte ihre Lasten an derStelle ablegtcn, wo ähnliche Vorräthe gewöhnlich aufbewahrt wur-den, — nämlich unter dem Baum, in der Nähe der Quelle undder Küche, — denn hier waren sic den Räumen, wo die Gesellschaftwohnte und schlief, fern genug, um Niemanden zu belästigen. Wennman sich in Folge einer Belagerung in das „Fort" zurückziehenmußte, war für einen gehörigen Vorrath von getrocknetem und ge-pökeltem Fleisch gesorgt, das letztere hatte der Missionär in aus-reichender Menge in seinem Canoe mitgebracht. Auch war manmit einem Dutzend Büffel- oder Bison-Zungen versehen, ein Lecker-bissen, welcher der besten Tafel in der gesitteten Welt Ehre machenwürde, bei den westlichen Jägern aber so alltäglich war, daß siedas gewöhnliche eingcsalzenc Schwein- und Rindfleisch der Ansiede-lungen vorzuziehcn pflegten.
Der Abend dieses Tages war ungemein mild und lieblich.Die Sonne ging an einem wolkenlosen Himmel unter und sanfteLüfte aus Südwcstcn fächelten die warmen Wangen der schönenMargaret, die an le Bourdon's Seite sitzend von der TagesarbeitauSruhte, während dieser von den Freuden eines Aufenthalts ineiner solchen Einsamkeit sprach. Der junge Mann war beredt, denner fühlte, was er sagte, und das Mädchen war entzückt. Bodenkonnte von Bienen in einer Weise sprechen, welche die Aufmerksam-keit eines jeden Zuhörers gefesselt hätte, und Margaret hörte ihnmit Entzücken von seinen Abenteuern mit diesen kleinen Geschöpfen,von seinem Glücke, seinem Verluste, seinen Reisen erzählen.
„Fühlt Ihr Euch aber nicht oft einsam, Bourdon, wenn Ihreinen ganzen Sommer in diesen Lichtungen hinbringt, ohne miteiner lebenden Seele sprechen zu können?" fragte Margaret undwurde, sobald ihr diese Worte entschlüpft waren, bis an die Augenrolh, denn sie fürchtete, die Frage könnte so gedeutet werden, alswünschte sie das Gespräch auf die Mittel zu leiten, dieser Einsam-