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le Bourdon, und es war schwer, ihn für irgend Etwas zu gewin-nen, das auf seines Freundes Nachtheil Hinzielen konnte. DerKampf in dem Gemüthe des jungen Kriegers war ein Herder, undzwanzig Mal war er im Begriffe, feinen weißen Freund vor derGefahr zu warnen, welche der ganzen Gcsellsämft drohte, alleinPeter hatte ihm das tiefste Schweigen zur Pflicht gemacht, und erschwieg, wie er versprochen hatte. Dieser Kampf der Gefühle warnun stets in der Brust des jungen Wilden rege.
Taubenflügel hatte einen andern Grund zu Besorgnissen, wel-cher sich jedoch nicht auf die Fremden bezog. Während er auf derJagd war, hatten seine scharfen Augen die Anwesenheit von Krie-gern in den Lichtungen entdeckt. Er hatte freilich nicht einen einzi-gen zu Gesicht bekommen, er wußte aber, daß die Zeichen, welcheer anfgefunden hatte, ihn nicht täuschten. Es waren nicht nurKrieger in der Nähe, sondern Krieger in beträchtlicher Anzahl. Erhatte ein Lager gefunden, das erst wenige Stunden, bevor er csentdeckte, verlassen worden sein konnte. Mittelst jenes aufmerksa-men Scharfblicks, welcher bei den amerikanischen Indianern in derfrühesten Jugend geweckt und ausgebildet wird, sah Taubenflügelsich in den Stand gesetzt, sich zu vergewissern, daß diese Schaaraus siebzehn Köpfen, sämmtlich Männer und Krieger, bestandenhatte. Das erste war vielleicht ziemlich leicht zu ermitteln, denn eswaren genau siebzehn verschiedene Fußspuren in dem Grase be-merklich, daß aber alle diese Leute Krieger waren, erkannte Tau-benflügel an Merkmalen, welche den Meisten wohl entgangenwären.
An der Länge der Lagerplätze sah er, daß nur ausgewachseneMänner da gewesen, und bei näherer Nachforschung überzeugte ersich, daß alle diese Männer, nur vier ausgenommen, mit Feuerwaffenverletzen waren. So auffallend es denen, welche nicht wissen, wiesehr die stets rege Vorsicht und die Gefahren des wilden Lebensdie Sinne schärfen, erscheinen mag, ist es doch außer Zweifel, daß