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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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in dieser Hinsicht beruhigt. Auch kam der Chippewa nicht mit lee-ren Händen, denn er hatte auf seinem Ausfluge nicht nur einenBock, sondern auch einen Bären erlegt und überdieß ein hal-bes Dutzend schöne Forellen in einem fernen murmelnden Bachegefangen.

Die Fische wurden zum Frühstücke bereitet, und sobald diesesMahl eingenommen war, brach ein Theil der Gesellschaft unterder Anführung des Chippewa aus, um das Wildpret und das-rcnfleisch anher zu schaffen. Diese kleine Schaar bestand aus demKorporal, Gershom, dem Bieneujäger und Taubenflügel selbst.Als sie das Fort verließen, ließen die Frauen unter dem Schattender Eichen ihre Spindeln munter spielen, und der Missionär un-terhielt sich mit Peter von den Sitten seiner rothhäutigen Brü-der, in der Hoffnung, manche Einzelnhciten zu erfahren, welcheseine Ansicht von den zehn verlornen Stämmen stützen konnten.

Der Bock wurde, wie gewöhnlich an den Aestcn eines Baumeshängend, in einer Entfernung von nur drei Meilen von der Gar-nison", wie der Korporal das Honigschloß jetzt stets zu neunenpflegte, gefunden. Hier trennte sich die Gesellschaft, Flint undGershom nahmen das Wildpret auf die Schulter, und Taubenslü-gel führt den Bienenjäger weiter von der Hütte, um Meister Braunaufzusuchen.

Als Beide durch die parkähnlichen Bäume und Rasenplätze derLichtungen hinschritten, entspann sich ein Gespräch, dessen wir ge-denken müssen, da es mit den Begebnissen unserer Erzählung ingenauem Zusammenhänge steht.

Ihr habt gestern lange gejagt, Taubenflügel," bemerkte leBourdon, sobald er sich mit seinem alten Verbündeten allein sah.Warum kamst Ihr den Abend nicht nach Haus, wie Ihr sonstzu thun pflegt?"

Zu viel sehen, zu viel thun. Das guter Grund, he?"lautete die Antwort.