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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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eine größere Ausdehnung unmöglich allein hätte schützen können.Dann hatte le Bourdon auf drei Seiten der Hütte Schießschartenangebracht, um auf Bären und zuweilen auch ans Hirsche zuschießen, welche an stillen, ruhigen Tagen sich dem Shanty oftnäherten, auf der vierten Seite diente das Fenster zu solchenZwecken. Mit einem Worte, die ganze Gesellschaft überkam einGefühl gesteigerter Sicherheit, als sie diese Arbeit vollbracht sah.Dennoch war noch eine Vorrichtung nöthig, um jede Besorgnißzu beseitigen.

Eine Ueberraschung war stets noch möglich, wenn die wirklicheund die sogenannte Garnison sich Nachts trennten. Der Korpo-ral sann jetzt, da er mit seinen Befestigungen fertig war, über einenPlan nach, wie man einer solchen Gefahr znvorkommen könne.Sein AnSknnftsmittel war sehr einfach und erinnerte an das Ka-scrnenleben.

Entlang der einen Seite des Shanty legte Korporal Flint eineArt Terrasse an, indem er Fichtenblöcke, die auf einer ihrer Sei-ten behauen waren, hier anbrachte. Auf Manneshvhe über dieserTerrasse lief ein auf Pfählen ruhendes Rindendach hin, und Prai-riengraS nebst Fellen und Blanketen gaben ganz behagliche Ka>er-nenbettcn ab. Da die Männer mit dem Kopfe gegen die Wand derHütte und mit den Füßen nach auswärts lagen, war Raum genugfür eine doppelte Anzahl vorhanden. Hierher wurde Alles gebracht,was man für die Nacht bedurfte, und als Margaret das herzlicheGute Nacht!" des Bicncnjägers erwicdcrt hatte und die Thüredes Shanty schloß, fühlte sie sich jeder Besorgniß wegen der Tönedes geheimnißvollen Horns überhoben.

Die erste Nacht, welche man, in dieser Weise auf das Schlimmstegefaßt, hinbrachte, ging ohne Störung vorüber. Taubenslügelkehrte gegen feine Gewohnheit nicht nach Untergang der Sonne zu-rück, und man war seinetwegen einigermaßen besorgt, als er sichaber ziemlich früh am nächsten Morgen cinstellte, fühlte man sich