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Peter hatte jedoch weder Weib noch Kinder, oder, wenn dießder Fall war, wnßtc Niemand, wo sie sich befanden. Diesen Theilseiner Geschichte nmhüllte dasselbe Gcheimniß, welches sonst überdem Schicksale dieses Mannes hing. — Auf der Fahrt hatte ermanchfache Gelegenheit, den Frauen Aufmerksamkeiten zu beweisen,wie sie dem Charakter des Mannes angemessen waren, — er botihnen die ausgesuchtesten Stücke Wildprct, oder machte sie mit derbewährtesten indianischen Art, Fleisch zu kochen — so daß cs nichtsvon seinen saftigen, schmackhaften Eigenschaften verlor — bekannt.Anfangs that er dieß selten und mit großer Zurückhaltung, mitjedem Tage, mit jeder Stunde aber näherte er sich, besonders Mar-garet, angelegentlicher und unbefangener.
Das Natürliche, Sanfte und doch weiblich Mnthigc, sowie dieunschuldige Heiterkeit des Mädchens schien diesen fast herzlosenWilden anznzichen, so sehr er sich auch bemühte, diesem Einflüssezu widerstehen. Vielleicht trug auch die Schönheit der jungenAmerikanerin dazu bei, in der Brust eines so starren Mannes neueGefüh le hcrvorznrnfen.
Wir wollen nicht behaupten, Peter sei von Gefühlen beschlichenworden, welche mit der Liebe verwandt waren, solcher war er fastunfähig, ein Mann kann sich aber zarten Rücksichten gegen Frauenwidmen und von jeder Leidenschaft frei sein.
Diese Art rücksichtsvoller Achtung begann Peter gewiß gegenMargaret zu fühlen, und da Gleiches stets Gleiches erzeugt, ist csnicht auffallend, wenn das Vertrauen und die Theilnahme desMädchens selbst sich zu Gunsten dieses schrecklichen Indianerssteigerte.
Allein dieser Wechsel der Gefühle und die manchfachen kleinenZwischenfälle, welche wir angedcutet haben, waren nicht das Werkeines Augenblickes. Ein Tag verstrich nach dem andern und nocharbeiteten sich die CanocS stromauf, und jede untergehende Sonne