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das seine früheren Besorgnisse wieder rege machte. Am viertenTage nach ihrer Abreise von der Mündung des FlnsseS, als dieganze Gesellschaft eben von den Arbeiten ansrnhte, welche eine„Tragstellc" veranlaßt hatte, sah unser Held die Augen diesesstammlosen Wilden von einem weißen Gesichte zu dem andern miteinem Ansdrucke schweifen, welcher so teuflisch war, daß er seinHerz rascher als gewöhnlich schlagen fühlte. Der Bicnenjäger er-innerte sich nicht, je einen solchen Blick in einem menschlichen An-tlitze gesehen zu haben. Und wahrlich, er sah Peter in einem jenerAugenblicke, wo die eingcschlossencn Feuer des Vulkans, der unauf-hörlich in seiner Brust wüthctc, schwer zurück zu drängen waren,und wo sich seiner Phantasie unwiderstehliche Sccnen der Unter-drückung und der Schmach darstelltcn, deren der weiße Mann in-mitten der Behaglichkeit des gesitteten Lebens und der Sicherheitseiner Macht nur zu leicht vergißt.
Aber der Blick, so wie der Eindruck, welchen er ans den Bicnen-jäger gemacht hate, gingen bald vorüber, und wurden von demvergessen, der darin eine sehr nützliche Warnung hatte findenkönnen.
Es war ziemlich merkwürdig, daß Margaret sich au Peter an-schloß, und oft Aufmerksamkeit und Gefühle gegen diesen Häupt-ling an den Tag legte, wie eine Tochter sie wohl gegen einen Vaterzu bethätigcn pflegt. Dicß hatte seinen Grund in dem stolzen,höflichen Benehmen dieses außerordentlichen Wilden.
Der indianische Krieger behält wohl jederzeit das würdevolle,zuvorkommende Benehmen bei, welches man so oft bei der rothcuNasse bemerkt hat, selten aber läßt er sich bewegen, den SqnawenAufmerksamkeit zu beweisen. Diesen Männern wohnt gewiß mensch-liches Gefühl bei, und sie lieben, wie wir, ihre Frauen und Kinder,cs macht aber einen so wesentlichen Theil ihrer Erziehung ans,solche Gefühle nicht zur Schau zu stellen, daß oberflächliche Beob-achter selten Gelegenheit haben, etwas dieser Art zu sehen.