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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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legte weitere Strecken dieses sich windenden Flnsses zwischen dieReisenden und die breite Fluche des Michigan-Sees.

Da le Bourdon während seiner vielfachen Ausflüge den Flußoft befahren hatte, diente er der kleinen Canocs-Flotte als Lootse,obgleich sich Niemand, nicht einmal der Missionär und derChippewa,der Arbeit entzog. Auf solchen Reisen galt die Arbeit nicht alsentehrend für den Krieger, und Tanbenflügel handhabte das Ruderund den Fahrbaum so willig und geschickt, wie ein Anderer ausder Gesellschaft.

Erst am eilstcn Tage nach der Abfahrt von der Mündung desKalamazoo legte» die Canoes in der kleinen Bucht an, wo le Bour-don seine leichte Barke zu befestigen pflegte, wenn er in den Lich-tungen war. Honig-Schloß, das friedlich in seiner lieblichen Ein-samkeit dastand, zeigte sich den Blicken, und Stock welcher inmächtigen Sätzen sortgesprungcn war, sobald er sich in seinem altenBereiche befand, und die Stelle schon am vorhergehenden Abenderreicht hatte stand jetzt an dem User des Flusses und bcwill-kommte seinen Herrn und dessen Freunde.

Die Sonne war dem Untergänge nahe, als die Reisenden lan-deten, und die scheidenden Strahlen des Weltlichtes überglänztendie manchfachen offenen Rasenplätze der Lichtungen, und färbtendie Gräser und Blumen mit sanftem Lichte. Ein rascher Ueberblickließ den Bicnenjäger gewahren, daß nicht einmal ein Bär seineWaldbehausung während seiner Abwesenheit besucht hatte. Als erseine Wohnung erreichte, die-Festigung untersuchte und in die Hütte,das Vorrathshans u. s. w. trat, überzeugte er sich, daß Alles, waser hier gelassen hatte, unberührt geblieben war, und in den letztenvierzehn Tagen keines Menschen Fuß die Stelle besucht hatte.