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dem Stamme Neu-England, oder dem Stamme „Mittel-Staaten"gehört? *) Selbst unter den Schwarzen gibt cs keine Stämme.In dem sechsundachzigsten Psalm ist eine äußerst merkwürdigeStelle, welche mir sehr ausficl, seit ich mich der Untersuchung die-ser Frage zugewendet habe: „Gott wird den Kops seiner Feindezerschmeißen," sagt der Psalmist, „und de» Haarscalp derjenigen,die sortfahren in der Sünde." Hier haben wir eine sehr einleuch-tende Anspielung ans eine wohlbekannte und, wie uns dünkt, bar-barische Sitte dcS rothen Mannes, aber Ihr könnt überzeugt sein,Freunde, es geschieht nichts auf Erden ohne höhere Zulassung undohne einen höheren Zweck. Wer das vom Geiste erleuchtete Buchdurchgeht, wird viele Stellen finden, die als eine Stütze dieserneuen Ansicht von den verlorenen Stämmen dienen können, undich zweifle nicht, daß der Tag kommen wird, wo die Mcnscbenstaunen, daß die Wahrheit sich ihnen so lange verbergen konnte.Ich bin kaum im Stand, ein Kapitel in dem Alten Testament auf-zuschlagen, ohne auf eine Stelle zu stoßen, welche geeignet ist,meine Ansicht zu kräftigen und die Verwandtschaft zwischen denHebräern und den rothen Menschen zu beweise». Wenn man allediese Stellen sammelte und drucken ließ, würde die Welt über dieKlarheit und das Gcwickit der Beweise staunen. Was das Scal-piren betrifft, so ist cs in unseren Augen scheußlich, aber in denAugen der Rothhäutc ist es ehrenvoll, und ich habe Euch die Wortedes Psalmisten augeführt, um darzuthun, in welcher Art die gött-liche Weisheit die Sünden zu strafen droht. Hier haben wir eineeinfache, vollgiltige Rechtfertigung des Scalp'irens, vorausgesetzt,daß der Bestrafte wirklich der Knechtschaft der Sünde und somitder göttlichen Strafgewalt verfallen ist. Möge sich daher Jederhüten, in dem Stolze seiner Gelehrsamkeit und vielleicht seines
Der Leser darf ja nicht glauben, dafi wir hier mit zu grellen Farben malen.Die Unwissenheit und Lhorhcit der Sekten und Parteien geht in das Unendliche,wenn der religiöse oder politische Eifer mit in's Spiel kommt. D. V.