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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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kein anderer Ausweg übrig, als sie auszuladen und sowohl, als dieLadung den sogenanntenTragstellen" entlang aus den Schulternder Männer weiter zu schaffen.

Bei Arbeiten dieser Art erwies der Korporal sich höchst brauch-bar und dienstfertig, aber auch die Indianer weigerten sich nicht,hilfreiche Hand zu leisten, da solche Bemühungen nicht gegen ihreBegriffe von männlicher Würde ansticßcn. Ueberdieß war Gershomjetzt wieder in einem Zustande, der ihn befähigte, den Pflichten zugenügen, welche hier jede kräftige Hand in Anspruch nahmen.Wenn der Korporal über geistiges Getränke zu gebieten hatte, hielter dieß klüglich geheim, denn kein Tropfen kam während dieserganzen mühsamen Fahrt über irgend eines Andern Lippe.

Obgleich die beschwerlichen Stellen in dem Flusse ziemlichzahlreich waren, hatten die meisten Zwischenstücken eine stetige, abernicht rasche Strömung dem See zu. In diesen Stromstrecken setz-ten die Ruder die Reisenden in den Stand, ohne große Anstren-gung so rasch, als sie wünschten, weiter zu kommen, und solchestillere Wasser konnten als Ruheplätze für die gelten, welchen dieFührung der Canoe's oblag.

Während man über diese leichten Wasserwege hingleitete, fandman Zeit, sich zu unterhalten, und jeder Sprechende ließ den Ge-danken, welche ihn am meisten beschäftigten, freien Lauf.

Der Missionär sprach viel von den Juden, und wenn die Ca-noe's einander näher traten, ließ er sich mit ihren verschiedenenInsassen weitläufig auf die Gründe ein, welche ihn bestimmten, dierothen Menschen Amerika's für die verlornen Stämme Israels zuhalten.

Schon der Umstand, daß das WortStämme" gebrauchtwird," sagte dieser gutmüthige, aber nicht sehr scharfsinnige Aus-leger des Wortes Gottes,ist ein Beweis der Wahrheit dessen,was ich sage. Man sehe doch, Niemand denkt daran, die weißenMenschen Amerika's inStämme" zu thcilen. Wer hat je von