236
kein hinreichender Grund vorhanden war, sie nicht für einige Mi-nuten bei Seite zu legen.
Das Boot des Bienenjägers, der allen seinen Honig vergrabenhatte, war jetzt fast ganz leer, und er nahm einen Theil der Hab-seligkeiten Gershom's, die alle wohlbehalten von dem Versteck andas User gebracht worden waren, in seinem Canoe auf. DerWäldler erholte sich allgemach körperlich und geistig von seiner letz-ten Ausschweifung, obgleich er noch ein wenig schwerfällig war.Die Frauen vertraten jedoch in vielen Beziehungen seine Stelle,und zwei Stunden nach der Landung der Gesellschaft war sie be-reit, ihre Reise in das Innere anzutreten. Die letzten Gegenständewurden in einem der Canoos beigestaut, und Gershom erklärte, ersei zur Abfahrt fertig.
In diesem Augenblicke führte Peter den Bicnenjäger abseits,nachdem er den Ucbrigen gesagt hatte, er werde sogleich wieder zuihnen kommen. Unser Held folgte seinem wilden Führer den Fußder Höhe hinter dem Shanty entlang, bis dieser an der Stelle ste-hen blieb, wo man in der vergangenen Nacht das erste oder größereFeuer angezündet hatte.
Hier schwenkte Peter seine Hand im Halbkreise, als wolle erseinen Begleiter einladen, die verschiedenen Gegenstände ringsumin das Auge zu fassen. Nachdem der Indianer diese charakteristischeBewegung gemacht hatte, nahm er das Wort.
„Mein Bruder ist ein Medici»-Mann," sagte er. „Erwissen, wo Whiskey wachsen, er Peter sagen, wo die Quelle zufinden."
Die Erinnerung an die Scene der vergangenen Nacht trat sofrisch und lebendig vor die Phantasie des Bienenjägers, daß er,statt die Frage des Häuptlings zu beantworten, in ein herzlichesGelächter ansbrach.
Da er jedoch fürchtete, der Wilde möchte sich beleidigt finden,war er im Begriff, eine so unzeitige Heiterkeit zu entschuldigen, als