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kehren. Nicht nur Eure Habe, sondern auch Euer Leben ist inGefahr."
„Ich sollte Euch hier verlassen, Margaret, — hier, bei einemBruder, dessen Schwäche Ihr eben so gut kennt wie ich, und derjeden Augenblick wieder in seine alte Sünde znrückfallen kann! Ichwäre kein Mann, wenn ich dieß über mich vermöchte."
„Der Bruder kann aber jetzt kein Feuerwasscr erhalten, dennFässer und Krüge sind leer, und wenn Gershom sich einige Tagenüchtern gehalten, ist er ein guter Beschützer, wie er ein guter Mar-ketender ist. Ihr dürft den Bruder nach dem Wenigen, was Ihrvon ihm gesehen habt, nicht zu hart beurtheilen, Bourdon."
„Ich will ganz und gar kein Urtheil über ihn fällen, Marga-ret. Jeder hat seine Schwäche, und die seinige ist Whiskey. Ichbehaupte, die meinige ist, nur in einer andern Weise, eben soschlimm. Gershom ist Euer Bruder, Margaret,— dieß alleinschon veranlaßt mich, gern gut von ihm zu denken. Aber wir kön-nen nicht darauf bauen, daß kein Feuerwasser mehr bei uns zu fin-den wäre, denn wenn jener Soldat ohne einen Vorrath dieserArt ist, so ist er der erste Soldat, welchen ich so entblößt gesehenhabe."
„Dieser Korporal ist aber ein Freund des Geistlichen, und dieGeistlichen trinken gewiß nicht."
„Die Geistlichen sind wie andere Leute, und wer viel mit ihnenverkehrt, wird diese Erfahrung bald machen. Wie dem aber auchsei, Margaret, — wenn Ihr bleiben wollt, ist nichts mehr dar-über zu sagen. Ich muß meinen Honig verbergen und das Canoebereit machen, um thalauf zu schiffen. Wohin Ihr geht, Margaret,werde ich auch gehen, Ihr müßtet mir denn sagen, Ihr wünschtetmeine Gesellschaft nicht."
Dieß wurde ruhig, aber in entschlossenem Tone gesagt.Margaret wußte kaum, wie sie es aufnehmen sollte. Daß siesich in ihrer Seele freute, kann nicht geläugnet werden, eben