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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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so gewiß ist es aber auch, daß sie um le Bourdon lebhaft be-sorgt war.

Da Gershom sie in diesem Augenblicke heran rief, um ihreHilfe bei dem Einladen in Anspruch zu nehmen, hatte sie keine Zeitzur Abmahnung von einem solchen Entschlüsse, auch wissen wir nicht,ob sie den Bienenjäger ernstlich von seinem Vorhaben abzuwendenwünschte.

Es wurde bald Allen klar, daß man über den Fluß setzenmüsse, um vor dem Beginne der Fahrt thalauf die HabseligkeitenGershom's abzuholcn. Dieß setzte Alle in Thätigkeit, den Chip-pewa ausgenommen, der dem Bienenjäger wachsam und mißtrauischzu sein schien.

Da le Bourdon eine Arbeit zu vollbringen hatte, welche ihnwahrscheinlich ein paar Stunden beschäftigte, waren die Andernlange, ehe er seinouoli«;"*) ausgehöhlt hatte, zur Ueberfahrtbereit. Man kam daher überein, daß der Bicnenjäger seine Arbeitzu Ende bringen sollte, während die Andern über den Fluß setzten,um Gershom's Eigenthum aus dem Dickicht, wo man es versteckthatte, au das Wasser zu schaffen.

Taubenflügel war jedoch, als mau abfahren wollte, nirgendszu sehen und Peter ließ ohne ihn abstoßen. Auch le Bourdon sahnichts von seinem rothen Freunde, bis die klebrigen das nördlicheUfer erreicht hatten. Jetzt kam er zu dem Bienenjäger heran nndsetzte sich auf ein Stück Holz, ein neugieriger Zuschauer beiden Vorrichtungen des letzter», seine Habe zu verbergen, aber nichtgewillt, zu seinem Beistände auch nur die Hand zu rühren.

Der Bienenjäger kannte die Abneigung der indianischen Krie-ger gegen Arbeit jeder Art, welche nicht mit ihrem eigentlichen Be-rufe in Verbindung stand, zu gut, als daß ihn seines GefährtenGleichgiltigkeit bei seinem Thun hätte überraschen können. Wäh-

*) Das Versteck; dieses von den Candiern herrührende Wort wird in den west-lichen Gebieten häufig gehört. Der Verfasser.