jedoch in festem Tone und mit einer Raschheit, welche zeigte, daßfie entschlossen sei.
„Ich kann Dorothea in ihrer jetzigen Lage nicht verlassen, undcs ist meine Pflicht, mit dem Bruder zu sterben," sagte sie.
„Habt Ihr dieß wohl überlegt, Margaret? Könnte das Nach-denken Eucrn Entschluß nicht ändern?"
„Ueber eine solche Pflicht hat ein Mädchen keinen Berus nach-zudenkeu, fie muß in Gewissenssachen fühlen."
Ein lauter Seufzer entrang sich der Brust des Bienenjägers,,und aus einem entschlossenen Manne wurde ein sehr unentschlosse-ner. Wie es in seiner Lage natürlich war, ließ er iu den Bemer-kungen, welche jetzt folgten, die geheime Richtung, welche seineGedanken genommen hatten, laut werden.
„Die Art, wie Peter und Taubcnflngel jetzt miteinandersprechen, gefällt mir gar nicht," sagte er. „Wenn ein Indianerso ernst ist, brütet er gewöhnlich über Unheil. Seht Ihr Peter sGehaben?"
„Er scheint dem jungen Krieger etwas zu sagen, das Beidein hohem Grade in Anspruch nimmt. Ich habe nie zwei Männergesehen, welche die Welt um sich her so ganz zu vergessen schienen,wie diese Wilden. Was mag solch' ein grimmiger Ernst bedeuten,Bourdon?"
„Ich gäbe die Welt darum, wenn ich cs wüßte. Vielleichtkann ich cs durch den Chippewa erfahren. Wir stehen auf ziemlichgutem Fuße miteinander, und er hat mir, als Ihr eben redetet,ein geheimes Zeichen gegeben, welches, wie ich ein Recht habe zuhoffen, auf Freundschaft und Vertrauen deutet. Der Wilde iststets, entweder ein verlässiger Freund, oder ein Erzschurke."
„Darf man einem derselben unbedingt vertrauen, Bourdon?Wie dem aber sein mag, Ihr könnt nichts Besseres thun, als dieSeen Hinabschiffen und sobald als möglich nach Detroit zurück-