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des Waldes. Und was weiß die große Masse des amerikanischenVolks in unseren Tagen Verlässiges über den wahren Charakterseiner Staatsmänner? Keine Nation, welche ans Bildung undOeffentlichkeit Anspruch macht, ist so sehr im Dunkeln darüber,und aus mehreren sehr einleuchtenden Gründen. Der Mangel einerHauptstadt, in welcher die geistigen Fähigkeiten der Nation sichzeitlich vereinigen und von der ans eine geläuterte, öffentliche An-sicht über alle solche Dinge fortwährend ausströmen sollte, da dieWahrheit ans dem Zusammenstoß der Geister hervorgcht, ist einerdieser Gründe. Ein anderer ist die Ausdehnung des Landes, welchedie Menschen so weit trennt, daß keine Thatsache sie erreicht, ohnedaß sie der Gefahr preisgegeben ist, unterwegs entstellt zu werden.Der unseligste aller Einflüsse aber, welche dazu beitragen, das Ur-theil der amerikanischen Bürger zu mißleiten, ist der Mißbraucheines Mittels geistigen Verkehrs, welches die ganz entgegengesetzteWirkung hervorbringen sollte. Wenn die Sprache dem Menschengegeben ist, damit er seines Gleichen Gedanken mittheile, schildertder bittere Spott sie als „die Gabe, seine Gedanken zu verstecken".Wenn die Presse bestimmt war, die Wahrheit zu verkünden, ist siein ein Mittel umgewandelt worden, Lügen zu verkünden. Dieselassen sich leichter in die vier Winde des Himmels ausstreuen, alsjene. Die Wahrheit fordert Biederkeit, Unparteilichkeit, Ehren-haftigkeit, Ergründung und Fleiß, eine Lüge, sei sie eine absicht-liche oder nicht, bedarf alles dessen nicht. Was am leichtesten zubeschaffen ist, bekommt das Land in Fülle, und man würde ver-geblich annehmen, daß ein Volk, welches sich in Betreff aller sei-ner öffentlichen Charaktere der Lüge blindlings fügt, im Standewäre, sich eine genaue Ansicht von denen anderer Nationen zubilden.
So war es mit Onoah. Die Weißen wußten nichts von ihm,als daß er ein schrecklicher, unerbittlicher Rächer des Unrechts sei,welches an seiner Raffe verübt worden. Bei dem rothen Manne