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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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auch ihr Unwille sich regen mochte, wie aus ihren Bemerkungenhervorging.

Ihr verdient kein Weib zu haben, Tanbenflügel," sagte sie,halblachend, oder doch augenfällig ihres Geschlechtes sehr eingedenk,denn Ihr habt kein Gefühl für eines Weibes Zärtlichkeit undSorgfalt. Ich würde mich wundern, wenn sich ein Chippewa-Mädcheu fände, das Euch nehmen möchte."

Ihn nicht brauchen," antwortete der Indianer ruhig, undtraf Anstalten, seine Pfeife anzuzünden,haben schon Winnebayo-Squaw, gut genug für mich. Ihren andern Mann erschießen undScalp nehmen, dann sie kommen in mein Wigwam."

Die Eiende!" rief Margaret.

Dieß war aber ein Wort, welches der Wilde nicht ver-stand , und er fuhr mit dem ganzen Eifer eines Rauchers fort, ausfeiner eben angezündcten Pfeife den Dampf auszublasen. Als diePfeife gehörig brannte, fand er Zeit, den Gegenstand weiter zuverfolgen.

Ja, das guter Kriegspsad, bekommen Büchse, bekom-men Squaw, bekommen zwei Scalp. Nicht jeden Tag sogut gehen."

Und dieses Weib behackt Eueren Mais und kocht Euer Wild-pret?" fragte der Biencnjäger.

Gewiß, ganz gut zu hacken, nicht gut zu kochen,machen Hirschfleisch zu trocken. Nach und nach sie lehren. NichtAlles aus einmal lernen, wie Blaßgcficht Pappus in Schul."

Habt Ihr nie beachtet, Chippewa, wie der weiße Mann seinWeib behandelt?" fragte le Bourdon.

Gewiß, sehen ihn viel aus ihr machen, setzen ihn inwarmen Winkel, werfen Blanket um ihn, geben ihm Wild-pret, ehe er selbst essen, sehen alles das, oft und oft,aber was das? das es nicht recht machen."