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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Jäger, sie genug bekommen, wenn nicht guter Jäger, sie nichtgenug bekommen. Gerade so bei Jnschin, manchmal hungrig,manchmal satt. Das die Art zu leben."

Nun, das mag die Art der Nothhäntc sein, es ist aber nichtdie Art, wie wir unsere Frauen zu behandeln wünschen. Fragtdie schöne Margaret hier, ob cs ihr anstünde, zu warten, bisder Gatte sein Mahl zu sich genommen hat, um sich dann mitden Ucberrcstcn zu begnügen?- Nein, nein! Taubcnflügel, wirgeben unfern Frauen und Kindern zuerst, und dann denken wiran uns selbst."

Das gut sür Pappns, er klein, müssen haben Wildprct,Squaw stark, müssen warten. Das ihr gut thun."

Margaret lachte jetzt herzlich über diesen Beweis indianischerArtigkeit, welcher dem Sitten-Gesctze des rothen Mannes nur zusehr entsprach. Ohne Zweifel hat das Herz selbst unter dem wilde-sten Volke seinen Einfluß, denn die Natur läßt die Gefühle undLeidenschaften, welche sie in unsere Brust legt, in keinerlei Zustandbeseitigen. Aber kein Vertheidiger des amerikanischen Indianersist jemals im Stande gewesen, zu behaupten, das Weib nehmeden ihr gebührenden Platz ein und erfreue sich der Rechte, welchesie anzusprechen hat. Was Margaret betraf, so hatte sie, obgleichsie sich den Launen, Leidenschaften und dem Eigensinn eines Trun-kenboldes fügen mußte, aus dem Umstande, daß sie in jenem Frauen-Paradiese, in Neu-England, geboren war, manchsachcn Vortheilgezogen.

Wir haben keinen Grund, das Vermächtniß, welches die Pu-ritaner ihren Nachkommen hinterlicßen, wenn man es als eine Erb-schaft in Bezug auf Moral, Sitten und Gebräuche betrachtet, sehrzu bewundern, es gibt aber einzelne Bestimmungen darin, welchejedem Theile der christlichen Welt zum Vorbilde dienen könnten.Besonders weisen wir aus die Achtung hin, welche man dort demweiblichen Geschlechts zollt. Damit soll jedoch nicht gesagt sein, als