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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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ten äußerte, welche in manchen wesentlichen Punkten denen desBienenjägers geradezu entgegen standen.

Leicht genug, Squaw zu verwöhnen," erwiederte der Chip-pewa.Wozu sie gut, wenn sie nicht ihre Arbeit thun? Kön-nen nicht gehen aufKricgspfad, können nicht nehmen Scalp,können nicht tödten Hirsch, können nicht jagen, könnennicht tödten Krieger, also müssen arbeiten. DazuSquaw gut."

Dieß mag bei den Rothhäuten angehen, wir Blaßgesichterfinden aber die Squawen noch zu etwas Anderem gut, wir lie-ben sie und sorgen für sie, schützen sie im Winter vor Kälteund im Sommer vor Hitze, und suchen ihnen das Leben so leichtund freundlich zu machen, wie wir können."

Das schön Wort für das Ohr junger Squawen," antwor-tete der Ehippewa in etwas wegwerfendem Ton, obgleich die großeAchtung vor dem Bienenjäger, dessen mannhafte Unerschrocken-heit er vor wenigen Stunden erst erprobt hatte, ihn ziemlichin Schranken hielt,über gut, nicht viel darauf geben. Was Jn-schin Squaw sagen, er thun, was Blaßgesicht sagen, er nichtthun."

Ist dieß wahr, Bourdon?" fragte Margaret, indem sie überdes Indianers Ernst lachte.

Ich will ehrlich sein und zugeben, daß etwas Wahres daranist, denn der Indianer verspricht Nichts, oder so gut wie Nichts,und in einem solchen Falle wäre es schwer, sein Wort zu halten.Daß weiße Männer mehr unternehmen, als sie immer auszuführenpflegen, mag ziemlich wahr sein. Der Indianer hilft sich dadurch,daß er nicht daran denkt, seine Gattin zu behandeln, wie ein Weibbehandelt werden sollte."

Wie Squaw behandeln sollen?" fiel Tanbenflügel mit Wärmeein.Wenn Krieger Wildpret essen, geben ihr, was übrig, he?das nicht gut, was Ihr also gut nennen? Wenn Gatte guter