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„Ich bin nicht so glücklich, eine Squaw zu haben, und amwenigsten diese," sagte le Bourdon.
„Warum sie nicht haben, — sie gute Squaw," erwicderteder einfache Indianer, „schön genug für Häuptling, Ihr fragen,
— sie Ja sagen, — kennen Squaw sehr gut, — immer gern ha-ben, wenn Krieger erst fragen, — dann sagen, Ja."
„Nun, dieß mag wohl bei den Squawen der Rothhäute an-gehen," versetzte le Bourdon hastig, denn ersah, daß Margaretnicht nur unruhig, sondern ein wenig unwillig zu werden begann,
— „aber nicht bei den jungen Frauen der Blaßgesichter. Ich habeMargaret gestern Abend zum ersten Male gesehen, und ein Blaß-geflcht-Mädchen will Zeit haben, einen jungen Mann kennen zulernen."
„Gerade so bei Rothhaut, — manchmal zu spät kennen lernen.Sehen das oft in Wigwam."
„Dann ist es in den Wigwams ziemlich wie in den Häusern.Ich habe mir von dergleichen erzählen lassen."
„Warum nicht gerade so? Haut machen nicht Unter-schied, —- Blaßgefichter auch Squaw verwöhnen, — machen zuviel aus ihr."
„Nimmermehr, Chippewa," rief le Bourdon ernst. „Wennein schönes, bescheidenes, gefühlvolles, junges Weib einen jun-gen Mann als Gatten annimmt, kann er nie genug ans ihrmachen."
Margaret schlug die Augen nieder, und ihr Herz bebte vorWonne, als sie diese Worte hörte, welche in den Ohren des Wei-bes so lieblich klangen.
Taubenflügel nahm die Sache ganz anders, und da er eine ArtVorliebe für das häusliche Leben hatte, dachte er nicht daran, sichbei einer so wichtigen Frage überflügeln zu lassen. Es darf dahernicht überraschen, wenn er im Verlause dieser Verhandlung Ansich-