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wollten, seine Aussagen zu bewabrheiten, um die Neugierde ihrerjungen Männer zu befriedigen. Er beschloß daher weislich, seinenFeinden fern zu bleiben.
Obgleich le Bourdon sich in der Sprache der Ojebwavs ge-läufig ausdrücken konnte, bediente er sich ihrer nur ungern. Erverstand fast Alles, was sie sagten, und hatte in der vergangenenNacht bemerkt, daß die Krieger wiederholt eines Häuptlings ge-dachten, welchen sie Onoah nannten, den die Weißen an jenenGrenzen aber, wie er wußte, gewöhnlich den Scalpir-Peternannten. Dieser Wilde hatte einen furchtbaren Ruf in allen Forts,obgleich er sich nie in einem solchen blicken ließ. Aus den Acuße-rungen der Pottawattamies glaubte le Bourdon schließen zu dür-fen, daß sie hofften, ihn bald zu sehen und unter seinen Ober-befehl zu treten oder sich seines Rathes zu erfreuen.
Der Bienenjäger hatte stets aufmerksam zugchört, wenn mandiesen gefürchteten Namen erwähnte, denn er fühlte, wie wichtigcs sei, einem Feinde fern zu bleiben, welcher einen so schlimmenRuf hatte, daß ein Weißer, selbst in Friedcnszeiten, nicht ohneGefahr in seiner Nähe weilen konnte. Seinen Beinamen hattedieser Häuptling, welcher keinem besonder» Stamm anzugehörenschien, während er auf Alle großen Einfluß ansübte, in Folge desUmstandes erhalten, daß er bei mehreren Gelegenheiten die Blaß-gefichter, welche ihm in die Hände fielen, ermordet und dann scal-pirt haben sollte. Das Gerücht setzte hinzu, er habe bereits vierzigKerben an seinem Stab, um die Zahl der Scalpe zu bezeichnen,welche er den verhaßten Weißen genommen.
Kurz, dieser Indianer, ein Häuptling von Geburt, obgleichNiemand seinen Stamm anzugeben vermochte, schien nur da zusein, um das Unrecht zu rächen, welches seiner Farbe durch dieEindringlinge angethan worden, welche von der ausgehenden Sonnehergekommen waren, um sein Volk in den großen Salzsee auf Ver-ändern Seite des Felsengebirges zu treiben. Es versteht sich von