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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Wilden möchten ihn hören, obgleich das Sausen des Windes unddas Rauschen des Reises ihn darüber hätten beruhigen können, daßdas unbedeutende Anschlägen der Wellen gegen das kleine Bootwahrscheinlich von jenen Tönen verschlungen werde.

Die Stimmen der Schwimmer und das mit ihren Bewegun-gen verbundene Geräusch näherte sich allmählig mehr und mehr, sodaß der Bienenjäger seine Büchse aufnahm, entschlossen, den erstenWilden, welcher herankäme, zu opfern, wodurch er die übrigen ein-zuschüchtern hoffte.

Zum ersten Male kam er jetzt auf den Gedanken, der Kolbenseiner Büchse könne ihm als Ruder dienen, und er war entschlossen,ihn als solchen zu brauchen, sobald es ihm gelungen wäre, sich vonden Feinden, welche ihn umgaben, zu befreien und aus den Win-dungen des wilden Reises in das offene Wasser zu treten.

Lo Bourdon glaubte aber, der entscheidende Augenblick sei ge-kommen, und er würde sich gcnöthigt sehen, auf seinen Feind an-zuschlagen, als ein Indianer nicht sehr fern in dem Flusse einenRuf hören ließ, auf welchen einer der Schwimmer nach dem andernein lebhaftes Geschrei ausstieß.

Unser Held lauschte jetzt mit der angestrengtesten Aufmerksam-keit. Die Stimmen und das Geräusch der Schwimmenden wurdeschwächer und schwächer, und zu seinem Schrecken hörte er einenTon, als wenn ein Ruder ungeschickt an die Seite eines Canoesangeschlagen würde.

Konnte der Chippewa herüber gekommen sein oder hattendie Pottawattamies ein Boot, welches seiner Aufmerksamkeit ent-gangen war? Das letztere war nicht wahrscheinlich, denn erhatte ihre kleine Flotte mehrere Male gezählt und war überzeugt,daß er alle ibre Canoes auf die andere Seite des Flusses geschaffthatte.

Abermals ward aber der Klang des Ruders vernehmbar, und