liche Entfernung gegen die Mitte des Flusses hinzogcn. Wenn erdieses kleine Dickicht wilden Reises einmal erreicht hatte, konnte erdas Eanoe weiter und weiter von dem nördlichen Ufer wcgdrücken,so langsam und mühselig auch bei dem widrigen Winde eine solcheFahrt sein mußte.
Mittlerweile waren die Wilden nicht müßig. Bevor das Ca-noe seinen neuen Schirm erreichte, war es keinen Augenblick mehrals fünfzig Ellen von dem Ufer entfernt und das Gellen, das Brüllenund die Anordnungen der Häuptlinge klangen so nahe, daß le Bour-don glaubte, die Wilden seien nur drei Schritte von ihm entfernt.Bald verkündigte ein Aufschlag in dem Wasser, daß unser Flücht-ling von Schwimmern verfolgt würde. Da die Wilden wußten,daß der Bicnenjäger kein Ruder hatte und der Wind frisch blies,konnten sic sich wohl der Hoffnung hingeben, ihn auf diese Weiseeinznholen und wieder in ihre Gewalt zu bringen. Ein halbesDutzend rüstige, junge Männer mußten in einer solchen Lage furcht-bare Feinde abgeben, besonders so lange unser Held sich von demJrrgewindc des wilden Reises umgeben sah.
Der Bicnenjäger war dieses Umstandes so gewiß, daß er, so-bald die Schwimmer sich in das Wasser warfen, seine Anstrengun-gen, das Eanoe weiter von dieser Stelle zu drängen, verdoppelte.Allein er rückte nur langsam vor und überzeugte sich bald, daß erseine Sicherheit nicht der Schnelligkeit seiner Flucht, sondern demUmstande zu danken hatte, daß seine Verfolger nicht wußten, wo sieihn finden sollten.
Trotz der Anstrengungen und des Vorsprunges, welchen leBourdon gewonnen hatte, konnte er sich cs nicht verhehlen, daßdie Schwimmer kaum noch hundert Fuß von ihm entfernt wa-ren, denn er hörte sic an dem äußern Saume des Reises, welcherihn jetzt barg, über die Richtung Rath pflegen, welche sie cinschla-gen wollten.
Er hatte sein Eanoe ruhig liegen lassen, denn er fürchtete, die