man könne ihn anstccken, indem man einen Brand von dem andernFeuer herbeihole.
„Dich wird kein Medizin-Licht sein, denn ein solches kann nurvon Medizin-Lunten kommen," fügte er hinzu, „ich muß aber einFeuer haben, um die Form des Bodens zu sehen. Werft den Brandin das Geniste, — laßt uns eine Flamme sehen!"
Der Wunsch des Bienenjägers wurde erfüllt und der ganzeuntere Theil des Hügels, wo das Fäßchen gesprungen war, standplötzlich in glänzender Beleuchtung da.
„Nun laßt alle Pottawattamies zurücktretcn," begann le Bour-don sehr ernst. „Es könnte einem Krieger das Leben kosten, wenner zu früh verträte, — oder, wenn auch sein Leben nicht gefährdetwürde, möchte er einen Rheumatismus bekommen, welcher nie ge-heilt werden kann, was noch schlimmer ist, als der Tod. Wenn derArigenblick kommt, wo meine rothen Brüder vertreten sollen, wer-den sie gerufen werden."
Da der Bienenjäger seine Worte mit den geeigneten Geberdenbegleitete, gelang es ihm, die schweigenden, aber lebhaft erregtenWilden aus drei Seiten seines Feuers hinzudrängen, währender aus der allein blieb, welche der geheimnißvollen Quelle zunächstwar.
Als Alles geordnet war, schritt le Bourdon langsam und ohneBegleitung an die Stelle hin, wo das Fäßchen gesprungen war.Hier fand er den Geruch des Whiskeys so stark, daß er nicht zwei-feln konnte, ein Theil des Getränkes müsse noch vorhanden sein.Bei genauerer Nachforschung ergab es sich auch, daß mehrere schüs-selartige Höhlungen auf dem flachen Fels, wo das Fäßchen zer-schmettert worden, noch ziemlich viel von der Flüssigkeit enthielten,— wenigstens so viel, als er nöthig hatte, um seine Rolle alsMedizin-Mann fortzuspielen.
Während dieser ganzen Zeit vergaß der Bienenjäger nicht, sichnach Mitteln umzuschaucn, welche seine Flucht fördern konnten. Er