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zweifelte nicht, daß er, von so vielen Umständen begünstigt, dieWilden eine Zeitlang zu täuschen vermöchte, er fürchtete aber denanbrechenden Tag, sowie das Nachdenken und die Ruhe nach eineraufgeregten Nacht. Besonders beunruhigte ihn Krähenfcder, under sah vorher, daß ihm ein schreckliches Schicksal bevorstehen würde,wenn die Wilden den Betrug ahnen sollten, welchen er ihnenspielte.
Während er sich über die kleinen Felsaushöhlungen nicder-beugte, welche einen Theil des Whiskeys enthielten, blickte er indas Düster, das auf der nördlichen Seite des Hügels herrschte,und berechnete die Möglichkeit einer Flucht. Die sämmtlichen Pot-tawattamies waren auf der entgegengesetzten Seite, und einDickicht, welches wohl als Schirmwehr dienen konnte, war so nahe,daß er hoffen konnte, sich in dessen Laubwerk zu bergen, ehe eineBüchse schußfertig war.
Der Augenblick schien so günstig, die Gelegenheit so einladend,daß le Bourdon eine Sekunde seine Vorsicht und seine Rolle ver-gaß und bereits den Fuß gehoben hatte, um in das lockende Ge-hölz zu fliehen, als er einen unruhigen Blick rückwärts werfend be-merkte, wie Krähenfeder und seine zwei vertrauten Rathgeber ihreBüchsen heimlich spannten, als mißtrauten sie seinen Absichten.
Dieß hatte sofort einen Wechsel des Planes zur Folge, undmahnte den Bienenjäger an seine bedenkliche Lage und an dieunerläßliche Nothwendigkeit, mit der größten Behutsamkeit zuverfahren.
Le Bourdon's Aufmerksamkeit schien jetzt den Felsen, auf denener stand, und aus welchen das heiß ersehnte Getränk fließen sollte,ausschließlich zugcwendet, obgleich seine Gedanken geschäftig miteinem Plan umgingen, sich durch die Flucht zu retten. Währender sich über die verschiedenen Aushöhlungen beugte und über dieFortsetzung seines Medizin-Werkes nachdachte, ward er gewahr,