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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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blick die Stelle an der Hügelseite ganz unbeachtet lasse, und sofortder an dem Fuße des Felsen znschreite.

Diesem letzteren Punkte schritt er daher entgegen, als er dendringenden Bitten der Pottawattamies nachgab und cs unternahm,die Lage der Whiskey-Quelle anzugeben.

Der Bienenjäger kannte den Charakter der Indianer zu gut,als daß er vergessen hätte, sein Thun mit all' den Förmlichkeitenzu umgeben, welche ihren Eindruck aus den Wilden nie verfehlen.Zufällig hatte er in dem Canoe eine Art buntfarbigen Kittel ge-lassen, welchen er selbst gefertigt hatte, um ihn im Herbste als Jagd-hemd in den Wäldern zu tragen, indem er sich dachte, in einemsolchen Gewände, dessen Farben mit denen der Herbstblätter zu-sammenficlen, würde er sich dem Wilde leichter nähern können.Dieser Kittel, weichen er jetzt überwarf, erregte die Bewunderungder jungen Männer, und sie drückten ihr Entzücken über die buntenFarben in einem lauten Ausrufe aus. Dann zog er sein Perspectivin seiner ganzen Länge auseinander, wobei er es nicht an geheimniß-vollen Zeichen und Geberden fehlen ließ.

Dieses Perspectiv erwies sich sehr nützlich nnd flößte vielleichtallein den Zweiflern Ehrfurcht ein. Le Bourdon bemerkte sogleich,daß es selbst für den ältesten Häuptling etwas Neues war, und erfühlte, wie hilfreich es ihm werden könne.

Er winkte Donnerwolke, wendete das kleine Ende seines In-strumentes gegen das Feuer, und hielt das größere Glas vor dasAuge dieses Indianers.

Einer der Wilden, welcher den Duft des Whiskeys zu sehrliebte, als daß er sich von der Stelle hätte losreißen können, wodas Feuer brannte, stand innerhalb des Lichtkreises, und wurdefolglich von dem Häuptlinge, zum Zwerge zusammengeschrumpstund scheinbar in eine weite Ferne gerückt, gesehen.

Ein vielsagender Ausruf folgte dieser Darlegung der Macht