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Chippewa nähere Auskunft zu erhalten, und verfehlte nicht, ihndeßhalb zur Rede zu stellen, sobald er seine Gesellschaft an deinnördlichen Ufer in Sicherheit wußte. Auch hier liefen sie in einenvon wildem Reis umgebenen Arm des Flusses ein, legten an undwählten eine trockene Uferstelle, welche ihren Zwecken entsprach.Hinter einer kleinen Erhebung des Bodens, wohin kein Blick vondem andern Ufer dringen könnte, zündete Margaret ein Feuer an,um die Mosquitos fern zu halten, die hier in großer Menge überihre Beute herfallen zu wollen schiene». Mit dem anbrechendenMorgen mußte dieses Feuer freilich wieder ausgelöscht werden, dader Rauch sonst ihr kleines Lager verrathen hätte.
Während mau mit diesen Dingen beschäftigt war, und nach-dem le Bourdon das nöthige Holz Herbeigeschaft hatte, um dasFeuer der schönen Margaret zu nähren, fragte er den Chippewa,wie er in die Hände der Pottawattamies gekommen.
„Ja, Alles sagen von ihnen," antwortete der Indianer bereit-willig. „Nicht gut, dem Freund Spur zu verbergen. Ihr nochwissen, als ich sagen Bourdon Lebewohl in Lichtung?"
„Gewiß; — ich erinnere mich noch der Stelle, wo Ihr mirLebewohl gesagt habt. Der Pottawattamie schlug den einen Pfadein und Ihr den andern. Ich freute mich, dieß zu sehen, denn Ihrschient ihn nicht für unseren Freund zu halten."
„Ja, gut, nicht zu reisen einen Pfad mit Feind, weil manch-mal Streit," erwiederte der Indianer ruhig. „Dicßmal aber dochPfad zusammenlaufen und Pottawattamie Sealp verlieren."
„Ich habe all' dieß wohl geahnt, Chippewa, und cs that mirleid. Ich fand die Leiche des Hirschfuß's an einen Baum gelehnt,nachdem Ihr mich verlassen hattet, und wußte, durch wessen Hander gefallen war."
„Nicht finden, Sealp, he?"
„Nein, der Sealp war bereits fort, obgleich ich darauf kei-nen Werth legte, da des Mannes Leben fort war. Man gewinnt