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erfüllte das Herz des Mädchens mit Gefühlen, welche in keinerleiWeise mit der Furcht in Verbindung standen und selbst in diesemgefahrvollen Augenblicke etwas Süßes hatten. Die Entfernungwar nicht groß, und die Drei hatten bald die Bucht erreicht, in de-ren Nähe die Canoes hielten.
Hier fanden fie Dorothea, die allein, und wie im tiefen Kum-mer auf und nieder ging. Ohne Zweifel hatte sie das Geschrei ge-hört, und ahnte, daß die Wilden ihrer Gesellschaft nachspürten. AlsMargaret zu ihrer Schwägerin trat, sah sie, daß sich etwas Un-gewöhnliches begeben haben müsse, und in dem Eifer der Angstnahm sie keinen Anstand, zu fragen, was vorgefallen sei.
„Was ist aus dem Bruder geworden? Wo ist Gershom?"fragte das Mädchen sofort.
Die Antwort wurde mit leiser Stimme gegeben, wie wohl dieGattin sich sträubt und zögert, die Vergehungen dessen, der ihrtheuer ist, einzugestehen.
„Gershom ist eben nicht ganz bei sich," flüsterte das Weibzaudernd, „er ist wieder in seine alten Wege gerathen."
„In seine alten Wege?" wiederholte die Schwester langsam,und ihre Stimme wurde ebenso wie jene, welche schwach diese un-angenehme Nachricht eben mitgetheilt hatte. — „Wie war dießmöglich, da all' unser Whiskey in den See lies?"
„Wie es scheint, hatte Bourdon einen Krug mit Branntweinunter seinen Vorräthen und Gershom fand ihn auf. Ich tadle Nie-manden, denn Bourdon, welcher die Gaben der Vorsehung niemißbraucht, hatte wenigstens ein Recht, aus seine Behaglichkeit be-dacht zu sein, es ist aber Schade, daß etwas dieser Art in denCanoes war."
Der Bienenjäger fühlte sich durch diese unwillkommene Nach-richt sehr beunruhigt, denn ihre Wichtigkeit stellte sich ihm lebhaf-ter dar, als seinen Gefährtinnen. Sie fühlten als Frauen, eraber sah, als Mann, der gewöhnt war, in ergreifenden Lagen zu