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30 (1854) Der Bienenjäger, oder die Eichen-Lichtungen : Roman
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Der Baum wurde erreicht und der Bienenjäger vergewissertesich, von dieser Stelle aus, seiner Richtung. Er nahm ein wenigPulver aus seinem Horn, feuchtete es an und schüttete es auf einenniedrigen Ast, welcher der Seite, wo Margaret feiner harrte, zu-gewendet war. Als dieß geschehen war, ließ er seinen Gefährtenabseits treten, und mit seinem Stahl und Stein ein StückchenSchwamm ansteckcn und zündete sein Pulver an. Natürlich branntediese kleine Vorrichtung wie ein Kindcrfcncrwerk ab, flammte aberdoch hell genug auf, um in einer so dunkeln Nacht auf eine Meilehin sichtbar zu werden.

Sobald dieß augefeuchtete Pulver zischte und seine Funken um-her warf, schaute der Bieuenjäger scharf in die, wie es jetzt schien,greifbare Dunkelheit des Moores.

Ein Helles Licht erschien und verschwand. Es war genug.Der Bieuenjäger warf seine Lunte zur Erde und verlöschte sic mitdem Fuße, und Margarets Laterne ward, wie er es wünschte, nichtmehr sichtbar.

Da le Bourdon nun seiner Stellung gewiß war und die Rich-tung kannte, welche er zu verfolgen hatte, brach er mit feinem Be-gleiter auf und eilte über das Moor fort. Bald zeigte sich ein Baumund flüchtigen Schrittes wendeten sie sich diesem zu. Er ward er-reicht. Im nächsten Augenblick trat Margaret heran und der Bie-nenjäger konnte sich in dem Uebermaße seiner Freude nicht enthalten,sie zu küssen.

Das ist ein schreckliches Hundegeheul!" sagte Margaret,welche in einem Augenblicke, wie dieser, sich durch eine solche Frei-heit nicht verletzt fühlte,und es scheint, als komme ein ganzerStamm dicht hinter den Hunden drein. Um des Himmels Willen,Bourdon, laßt uns zu den Canoes eilen, Bruder und Schwestermüssen uns für verloren halten."

Die Umstände drängten und der Bieuenjäger legte Margaret'sArm in den seinigen und sein entschlossenes, schutzbereites Wesen