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sondere Vorsicht in dem Gehaben des Bienenjägers nöthig. Er hatteden Hügel ein wenig abseits non dem Bereiche des Lichts erstiegen,das noch aus der offenen Thüre strömte, und stand bald so hoch,daß er den Stand der Dinge aus der kleinen Fläche um die Hüttegenau übersehen konnte.
Die Hälfte der Wilden war noch auf und in Bewegung, ob-gleich sic mit dem Kochen und Essen nun fertig zu sein schienen.Die Sinne dieser Leute waren fast so scharf wie die ihrer Hunde,und cs war sehr nothwendig, auch vor ihnen auf seiner Hut zusein. Mit der größten Vorsicht gleitete le Bourdon an dem Saumedes Lichtkreises heran und stand nun zehn Schritte von dem Ge-fangenen. Hier lehnte er seine Büchse an einen jungen Baum undzog sein Messer, um Taubenflügcl's Bande sogleich zerschneiden zukönnen.
Während der Bienenjäger diese Vorbereitungen traf, hoben dieHunde ihre Köpfe dreimal in die Höhe und schnoben die Luft, undder älteste ließ einmal ein dumpfes, unheilverkündendes Knurrenhören. So seltsam es scheinen mag, war doch diese letzte Andeu-tung einer möglichen Gefahr für le Bourdon und den Chippewavon großem Nutzen. Der Letztere hörte das Knurren des Hundesund sah, wie er zweimal den Kopf bewegte, woraus er schloß, hin-ter ihm müsse ein lebendes Wesen sein oder irgend eine Gefahrdrohen. Dieß vcranlaßte ihn natürlich, seine Aufmerksamkeit dort-hin zu wenden, und da er weder den Kops noch eines seiner Gliederbewegen konnte, war der Gehörsinn seine einzige Zuflucht.
Während Taubenflügcl mit der größten Spannung lauschte,glaubte er, seinen Namen so leise flüstern zu hören, wie man Je-manden anruft, dem man aus einer kleinen Entfernung mit dem ge-ringsten Aufwande der Stimme einen Wink zu geben wünschte.
Augenblicklich folgte den Worten: „Taubenflügel" und „Chip-pewa" die „Bienenjäger" und „Bourdon".
Dieß 'war genug. Der indianische Krieger ließ einen leisenDer Bieneniager. 8